Warnung vor Phishing-Mails
: Neue Masche: Rentenversicherung sammelt angeblich Daten

Aktuell kommt es zu einer Welle an Phishing-Mails im Kreis Ludwigsburg. Darin wird behauptet, dass die Deutsche Rentenversicherung wegen einer Gesetzesänderung persönliche Daten abfragt.
Von
Julia Amrhein
Kreis Ludwigsburg
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Die Versender von sogenannten Phishing-Mails wollen an sensible Daten herankommen.

Die Versender von sogenannten Phishing-Mails wollen an sensible Daten herankommen (Symbolbild).

Dullian/dpa
  • Welle an Phishing-Mails im Kreis Ludwigsburg: angebliche DRV fragt Daten ab.
  • E-Mails verweisen auf ein neues Datenschutzgesetz und ein Internetportal.
  • DRV fordert nie per Telefon, E-Mail oder SMS persönliche Daten an.
  • Betroffene sollen keine Links anklicken – Daten werden schriftlich angefordert.
  • Weitere Masche: Anrufer geben sich als Mitarbeitende von Pflegestützpunkten aus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Derzeit kommt es im Kreis Ludwigsburg zu einer regelrechten Welle an Phishing-Mails, die angeblich von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) stammen. Davor warnt nun unter anderem auch die Stadt Marbach in Form einer Pressemitteilung. Ziel der Betrüger sei es wohl, personenbezogene Daten von Versicherten abzugreifen.

Keine Links in E-Mails anklicken

In den E-Mails wird behauptet, dass die Versicherten wegen eines angeblichen neuen Datenschutzgesetzes ihre personenbezogenen Daten für ein Internetportal angeben müssten. Die DRV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sie ihre Kundinnen und Kunden nie telefonisch, per E-Mail oder SMS dazu aufrufen würde, persönliche Daten oder Zahlungsinformationen anzugeben: „Dies geschieht immer auf dem schriftlichen Weg – per Post oder über ‚Mein Kundenportal‘ der Deutschen Rentenversicherung.“

Nur in Ausnahmefällen würden sich Mitarbeitende des Rentenversicherungsträgers telefonisch an ihre Versicherten wenden. Das ist unter anderem der Fall, wenn gerade ein Antrag auf Kontenklärung oder ein Rentenantrag gestellt und darin die Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angegeben wurde. Persönliche Daten – insbesondere die Bankverbindung – werden immer schriftlich angefordert. Dementsprechend sollten Betroffene auch keine Links in E-Mails oder SMS anklicken.

Falsche Mitarbeiter der Pflegestützpunkte

Es ist nicht die einzige Betrugsmasche, die aktuell im Kreis Ludwigsburg kursiert. Das Landratsamt Ludwigsburg hatte erst kürzlich vor Betrügern gewarnt, die sich am Telefon als Mitarbeiter der Pflegestützpunkte ausgeben. Ziel dieser Täuschung sei es wiederum, „Vertrauen zu erschleichen, an persönliche Daten zu gelangen oder Betroffene zu unnötigen beziehungsweise kostenpflichtigen Leistungen zu bewegen“.