Weitere Sperrung im Kreis Ludwigsburg: Kreisstraße zwischen Horrheim und Kleinglattbach wird saniert

Die Kreisstraße wird ab Montagmorgen gesperrt – allerdings nur für wenige Tage (Symbolbild).
Stefan Sauer/dpa- Kreisstraße K1682 zwischen Kleinglattbach und Horrheim ab Montagmorgen voll gesperrt.
- Arbeiten voraussichtlich in fünf Tagen fertig – Umleitung über Sersheim für rund eine Woche.
- Verfahren: Markierungen werden abgefräst, Bitumen aufgetragen und abgesplittet.
- Strecke wurde 2011 ausgebaut, Zustand erfordert erste Sanierung nach 15 Jahren.
- Kosten rund 180.000 Euro, Landkreis trägt sie – Methode könnte künftig Schule machen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Sommerferien erweisen sich als Hauptzeit für Straßenbauarbeiten im Kreis Ludwigsburg. Eine weitere Sperrung tritt ab dem Montagmorgen, 17. August, auf der Kreisstraße 1682 zwischen Kleinglattbach und dem Kreisverkehr bei Horrheim in Kraft. Eine gute Nachricht gibt es hier allerdings: Die Arbeiten sollen voraussichtlich in nur fünf Tagen abgeschlossen sein.
Umleitung führt über Sersheim
Der rund 1700 Meter lange Streckenabschnitt wurde 2011 ausgebaut. Nach nun 15 Jahren befindet sich der Asphalt in einem Zustand, der eine erste Sanierung erforderlich macht. Um die Dauer der Sperrung möglichst kurz zu halten, kommt laut Pressemitteilung des Landratsamts Ludwigsburg „ein schnelles und kostengünstiges Bauverfahren“ zum Einsatz. Dabei bleibt die vorhandene Deckschicht erhalten. Lediglich die Fahrbahnmarkierungen werden abgefräst, ehe eine dünne Oberflächenbehandlung aus Bitumen aufgebracht und abgesplittet wird.

Autofahrer und Fahrgäste der Busse müssen sich auf längere Fahrtzeiten einstellen.
Landratsamt LudwigsburgFür den Verkehr wird während der Bauarbeiten eine Umleitung über Sersheim eingerichtet, die längere Fahrtzeiten mit sich bringt. Die Umleitung wird voraussichtlich rund eine Woche bestehen. Auch der Busverkehr ist von der Umleitung betroffen, es können aber weiterhin alle Haltestellen angefahren werden.
Neue Bauweise für den Landkreis?
Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund 180.000 Euro und werden vollständig vom Landkreis getragen. Die Maßnahme hat auch über die konkrete Sanierung hinaus Bedeutung: Sollte sich die Bauweise bewähren, könnten so künftig auch weniger belastete Streckenabschnitte kostengünstig saniert werden, ohne dass eine vollständige Erneuerung der Fahrbahndecke erforderlich wird.
