Zentrale Stelle: Theaterprojekt zur Aufklärung von NS-Verbrechen startet

Bei den Projekten des "Stadt:Ensembles" entwickeln Bürger und Künstler gemeinsam neue Theaterformen.
Peter Pöschl- Neues Stationentheater in und um die Zentrale Stelle Ludwigsburg startet 2026.
- Bürger und Künstler arbeiten zusammen, Zuschauer beziehen aktiv Stellung.
- Geführter Parcours mit Chorpassagen, Monologen und Szenen – Erinnerung als Gegenwartsfrage.
- Aufführungen dauern rund 50 Minuten draußen, Treffpunkt am Schorndorfer Torhaus nicht barrierefrei.
- Termine im Oktober und November, Tickets 5 bis 20 Euro bei Reservix, Schultermine auf Anfrage per Mail.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das „Stadt:Ensemble Ludwigsburg“ startet 2026 ein neues Performanceprojekt in und um die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg. Unter dem Titel „Das ist kein Rückblick“ entsteht ein Stationentheater, das Besucherinnen und Besucher auf einen geführten Weg durch das Gelände und in die Räumlichkeiten der Zentralen Stelle mitnimmt.
Das Projekt verbindet historische Recherche, künstlerische Intervention und gesellschaftliche Gegenwartsfragen. Es fragt: Wie können wir Verantwortung heute denken? Was bedeutet Gerechtigkeit in einer demokratischen Gesellschaft? Und wie verhindern wir, dass Menschen zu Tätern, Opfern oder bloßen Zuschauern werden?
Erinnerung als Gegenwartsfrage
Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg ist seit 1958 bundesweit zuständig für die Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen. Sie steht für juristische Ermittlungsarbeit, Aktenstudium und historische Verantwortung.
In kleinen Besuchergruppen bewegen sich die Zuschauer in und um die Zentrale Stelle. „Szenische Interventionen, Chorpassagen, Monologe und Bewegung lassen Geschichte, Gegenwart und Zukunft nicht nur hörbar, sondern körperlich erfahrbar werden“, heißt es in der Mitteilung. Bei diesem Projekt haben Bürger und Künstler zwischen 24 und 76 Jahren zusammengearbeitet.
Veranstaltungsort: Zentrale Stelle, Schorndorfer Straße 58. Der Treffpunkt am Schorndorfer Torhaus ist nicht barrierefrei. Die Aufführungen dauern jeweils circa 50 Minuten und finden draußen statt. Besucher sollten an gutes Schuhwerk und regenfeste Kleidung denken.
Termine: Samstag, 3.Okktober, um 16, 18 und 20 Uhr. Sonntag, 4. Oktober, um 15, 17 und 19 Uhr, Samstag 7. November, 16, 18 und 20 Uhr, Sonntag, 8. November, 15, 17 und 19 Uhr. Am Montag 5. Oktober, Freitag 6. November, und Montag 9. November finden um 10 und 12 Schulvorstellungen statt.
Besucher haben bei Reservix die freie Wahl zwischen verschiedenen Preisstufen zwischen 5 und 20 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wer Interesse an den Schulvorstellungen hat, wird gebeten, sich bei bei tina@tanzundtheaterwerkstatt.de zu melden.