47-Jährige aus Berglen wird zum Opfer: Telefonbetrüger ergaunern wertvolle Goldmünzen

Die Täter gaben sich am Telefon unter anderem als Polizisten aus (Symbolfoto).
dpa/Arno BurgiEine Frau aus Berglen (Rems-Murr-Kreis) ist am Mittwochnachmittag Opfer von Telefonbetrügern geworden. Wie die Polizei mitteilt, war die 47-Jährige gegen 13.30 Uhr von einer Frau telefonisch kontaktiert worden, die mit tränenerstickter Stimme angab, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben.
Anschließend habe ein Mann das Gespräch übernommen und sich als ein Herr Berger von der Polizei ausgegeben. Er konfrontierte die arglose 47-Jährige damit, ihre Schwester habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nun müsse eine Kaution für sie hinterlegt werden, um eine ihr drohende Inhaftierung zu verhindern.
Anschließend sei die Frau nach Schwäbisch Gmünd-Herlikofen in die Gartenstraße gelotst worden, wo sie gegen 14.40 Uhr einem angeblichen Herrn Nowak Goldmünzen im fünfstelligen Wert übergab. Kurz darauf habe die Frau ihre Schwester erreicht, woraufhin der Betrug ans Tageslicht kam.
Der Mann, der die Goldmünzen abgeholt hat, wird vom Betrugsopfer als „südländischer Typ“ beschrieben. Sein Alter schätzt sie auf 25 bis 35 Jahre, er soll etwa 1,70 Meter groß und sehr schlank sein. Sein dunkles, welliges Haar sei nach hinten gegelt gewesen. Er habe schmale Lippen und dunkle Augen sowie einen leichten Bartansatz. Zum Tatzeitpunkt soll er eine helle Stoffhose sowie ein helles Hemd getragen haben.
Zeugen, die auf die Situation aufmerksam wurden und Hinweise zum bisher unbekannten Abholer geben können, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 73 61 / 58 00 mit der Kriminalpolizei Waiblingen in Verbindung zu setzen.