Allrad-Rennen bei Schorndorf
: In wenigen Sekunden übers Stoppelfeld

Das miese Wetter konnte Fahrer nicht ausbremsen: Die spektakuläre PS-Party durch den Matsch lockte auch viele Besucher beim Allrad-Rennen bei Buhlbronn an.
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Rems Murr Kreis
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  • Da spritzt der Dreck: Wilde Schlammschlacht auf dem Stoppelfeld.

    7aktuell.de/Kevin Lermer
  • In wenigen Sekunden geht’s über die Stoppeln

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  • Gleich hebt er ab. . .

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  • Mit dicken Reifen geht’s einfacher durch den Schlamm.

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  • Auch der Nachwuchs darf schon auf den Beifahrersitz.

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  • Immer tiefer rein in den Schlamassel.

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  • Schirme oder Regencapes waren sinnvoll am Streckenrand.

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  • Und ab geht’s durch den Matsch.

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  • Vorbereitungen auf den Start.

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Strömender Regen verleiht mancher Veranstaltung erst die richtige Würze. Wie beim mittlerweile siebten Stoppelackerrennen, das am Wochenende auf einer Wiese beim Schorndorfer Teilort Buhlbronn stattgefunden hat.

Trotz der oft dicken Tropfen genossen zahlreiche Interessenten die feuchtfröhliche Atmosphäre und ließen sich nicht abhalten, den gut 100 Fahrzeugführern zuzugucken, wie sie sich mit ihren dicken Reifen und den mit eindrucksvollen Umbauten und bunten Farben versehenen Offroad-Fahrzeugen über den Acker kämpften. Der durch das miese Wetter und den teilweise strömenden Regen reichlich morastig-sumpfige Untergrund sorgte natürlich für die dreckigsten Spritzeinlagen, ganz wie man es sich als Fan wünscht.

Bis zu 400 Pferdestärken und noch mehr

Verantwortlich für das Spektakel, das in diesem Spätsommer auf der Wiese zwischen Buhlbronn und dem Weiler Streich stattfand, sind die rund drei Dutzend Aktivisten des Highlander’s Allrad Clubs Berglen. Der Verein wurde 1990 von Jeep-Freunden in einer Kneipe gegründet, der offizielle Eintrag ins Vereinsregister erfolgte allerdings erst 2012.

Die Fahrzeuge, die an den Start gehen dürfen, sind in sechs Klassen eingeteilt: die unterste geht bis 75 PS, die oberste ab 400 Pferdestärken aufwärts. Immer zwei Fahrzeuge machen sich parallel auf die rund 80 Meter lange Strecke zwischen dem Bereich beim imposanten Startturm und dem Ziel. Das vermeintliche Wettrennen geschieht allerdings zur Bespaßung der Zuschauer – tatsächlich wird jedes Fahrzeug separat gemessen, vorne liegt dann jener, der eben am schnellsten unterwegs ist.

Spitzenzeiten wie in früheren Jahren mit vier oder fünf Sekunden für die Strecke – bei einem maximalen Tempo von rund 100 „Sachen“ – sind allerdings bei Matschbedingungen wie am Wochenende kaum zu erreichen.

StZ Rems-Murr-Kreis
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