Altenhilfe
: Alexander-Stift: Lehrzeit mit Job-Ticket und Übernahme-Garantie

Das Tochterunternehmen der Diakonie Stetten zählt zu Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben. Die meisten jungen Berufsanfänger kommen aus dem Iran, Tunesien oder Kamerun.
Von
Sascha Schmierer
Rems Murr Kreis
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Bei den Azubi-Tagen erhalten die Auszubildenden des Alexander-Stifts speziell auf sie zugeschnittene Lernangebote.

Alexander-Stift

Das Alexander-Stift zählt zu den besten Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Neben auch für die Berufsanfänger geltenden Angeboten wie dem Job-Ticket oder auch dem Job-Rad spielen bei der vom Handelsblatt vergebenen Auszeichnung auch die regelmäßigen Fachtage für die Ausbilderinnen und Ausbilder eine Rolle.

Ein Marktforschungsinstitut hatte bei der Studie bundesweit 2000 Betriebe unter die Lupe genommen. 210 Unternehmen, darunter auch das Alexander-Stift, wurde eine qualitativ besonders gute Ausbildung bescheinigt.

120 Auszubildende steigen an den sechs Standorten in den Beruf ein

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagt Regina Bürkle, Geschäftsführerin des Alexander-Stifts. „Unsere Auszubildenden auf ihrem Weg in das Berufsleben bedarfsorientiert begleiten und individuell unterstützen zu können liegt uns am Herzen. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an neuen Ideen und Konzepten.“

Bei dem Ranking „Beste Ausbilder 2025“ wurden die Ausbildungsbetreuung der jungen Berufsanfänger, die Gestaltung des Ausbildungsalltags sowie die Ausbildungsstruktur und der Ausbildungserfolg in einem Punktesystem bewertet. Dabei spielte auch die gezielte Förderung der Auszubildenden sowie das Angebot freiwilliger Leistungen eine große Rolle. Jedes Unternehmen konnte in diesen Kategorien insgesamt 100 Punkte erreichen. Die Gewinner haben mindestens 70 von 100 möglichen Punkten erreicht.

Das Spektrum der Ausbildungsberufe reicht von der Pflegefachkraft bis zum Servicehelfer.

Foto: Tom Weller/dpa

Das Alexander-Stift, ein Tochterunternehmen der Diakonie Stetten, ist ein Anbieter im Bereich Altenhilfe mit über 22 Standorten in sechs Landkreisen. Aktuell lernen im Unternehmen 120 Auszubildende einen neuen Beruf. Dabei bietet das Alexander-Stift ein differenziertes Programm mit Ausbildungsgängen von der Pflegefachkraft, über Hauswirtschafter und Servicehelfer bis zum Alltagsbetreuer an.

Fast zwei Drittel der Auszubildenden werden direkt im Ausland angeworben

„Uns ist es wichtig, für jeden Interessierten eine passende Ausbildungsmöglichkeit anzubieten,“, sagt Florian Enkelmann, Teamleiter Qualifizierungs- und Ausbildungsmanagement. „Egal ob Hauptschulabschluss oder Abitur: Bei uns gibt es ganz individuelle Möglichkeiten, in seine Ausbildung zu starten und sich natürlich darüber hinaus auch weiterzuentwickeln.“

Rund 60 Prozent der Auszubildenden kommen direkt aus dem Ausland, zum Beispiel aus dem Kamerun, aus dem Iran, Tunesien oder der Türkei. Das Alexander-Stift unterstützt sie auf ihrem Weg ins Berufsleben – von der Bewerbung über das Ankommen in Deutschland bis hin zur Wohnungssuche und Behördengängen. Über 90 Prozent der Auszubildenden bestehen ihre Prüfungen. Für die Zeit nach der Ausbildung erhalten die jungen Frauen und Männer eine Übernahmegarantie.

Im Alexander-Stift gibt es vier sogenannte „KoPra“-Ausbildungshäuser. Dort gibt es speziell auf den Ausbildungsstand der jungen Menschen zugeschnittene Lernangebote wie die wöchentlichen Azubi-Tage. „Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für unser Ausbildungskonzept“, sagt Florian Enkelmann.

Viermal im Jahr fänden zentrale Fachtage zum Thema Ausbildung für alle Ausbilderinnen und Ausbilder statt. Darüber hinaus bietet das Alexander-Stift seinen Auszubildenden Benefits wie Job-Rad oder Job-Ticket.

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