Backhäusle-Tour in Winnenden: Sieben Backhäuser, vier Shuttlebusse und viel Duft aus dem Holzofen

Bei der Backhäusle-Tour in Winnenden gibt es Köstlichkeiten aus dem Holzbackofen.
Stephan Haase- Die Backhäusle-Tour findet am Samstag, 13. Juni, von 15 bis 23 Uhr in Winnenden statt.
- Sieben Backhäuser in Teilorten heizen ein – mit Holzofenbrot, Salzkuchen und Süßem.
- Vier Shuttlebusse fahren zwischen den Stationen – Start ZOB 15 Uhr, letzte Tour 23.15 Uhr.
- Das Backhausbändel kostet 5 Euro: freie Fahrt und ein Weinglas als Souvenir.
- Giesser unterstützt: Jubiläumsvespermesser für die Vereine und Brotschneidemaschine in Birkmannsweiler.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Duft von Holzofenbrot, Salzkuchen und süßen Backwaren liegt am Samstag, 13. Juni, wieder über Winnenden. Von 15 bis 23 Uhr lädt die Stadt zur Backhäusle-Tour ein. Sieben Backhäuser werden an diesem Tag angeheizt: in Hertmannsweiler, Bürg, Baach, Höfen, Birkmannsweiler, Breuningsweiler und Hanweiler.
Die Veranstaltung verbindet das, was in vielen Teilorten noch fest verankert ist: gemeinsames Backen, regionale Spezialitäten, Weinausschank und ehrenamtliches Engagement. An den Backhäusern gibt es herzhafte und süße Speisen, dazu Getränke von regionalen Weingütern, prickelnde Schorlen und alkoholfreie Angebote.
Mit dem Backhausbändel von Ort zu Ort
Damit Besucherinnen und Besucher nicht selbst von Backhaus zu Backhaus fahren müssen, sind während der Veranstaltung vier Shuttlebusse unterwegs. Die erste Abfahrt am Zentralen Omnibusbahnhof am Winnender Bahnhof ist um 15 Uhr, die letzte Tour startet dort um 23.15 Uhr.
Das sogenannte Backhausbändel kostet 5 Euro und ist an den Getränkeständen erhältlich. Es berechtigt zur freien Fahrt zwischen den Backhäusern. Im Preis enthalten ist auch ein Weinglas, das als Souvenir mitgenommen werden kann. Wer den Shuttlebus nicht nutzen möchte, kann nach Angaben der Veranstalter auch nur das Backhäusle-Glas für 2,50 Euro erwerben.
Was es in den Winnender Teilorten gibt
In Hertmannsweiler stehen Salz- und Zwiebelkuchen, Schweinehals mit Brot und Schmalzbrot auf dem Programm. In Bürg gibt es Salz- und Speckkuchen, Würste vom Grill mit Holzofenbrot, Wurstsalat mit Holzofenbrot sowie Brot mit Aufstrichen. Baach bietet Salzkuchen, Schmalz- und Kräuterkäsebrot, Fruchtwähen sowie Kuchen und Hefezopf an.

Sieben Backhäusle laden am Samstag zum Besuch ein.
Stephan HaaseIn Höfen kommen Salz- und Speckkuchen, Schweinehals aus dem Ofen, Schwarzwurst mit Holzofenbrot, Käsewürfel mit Holzofenbrot und Hefezopf sind auch im Angebot. Birkmannsweiler setzt auf Salzkuchen, Grillwürste mit Brot, Brot mit Frischkäse und Süßes aus dem Backofen. In Breuningsweiler gibt es Salzkuchen, Dinnete, Breschlingskuchen und Breuni-Spieße. Dort ist außerdem Musik von Alleinunterhalter Manfred Götz angekündigt. Hanweiler bietet Salzkuchen, dreierlei Handbrot – auch vegan – sowie belegte Dinkelbrote in herzhaften und süßen Varianten.
Sperrungen rund um die Backhäuser
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass am Veranstaltungstag ab etwa 8 Uhr mit Sperrungen rund um die Backhäuser zu rechnen ist. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.
Giesser unterstützt Backhausvereine
Auch die Winnender Messerhersteller Giesser knüpfen an die Backkultur an. Anlässlich des 250-jährigen Firmenbestehens unterstützen die Johannes Giesser Messerfabrik und die Alfred Giesser Messerfabrik die diesjährige Backhäusle-Tour. Jeder der sieben Winnender Backhäuslesvereine erhält von der Johannes Giesser Messerfabrik 75 limitierte Jubiläumsvespermesser mit heimischem Walnussholzgriff. Die Messer werden für 9 Euro verkauft; der Erlös kommt dem jeweiligen Backhäuslesverein zugute.
Die Alfred Giesser Messerfabrik stellt dem neuen Backhäusle in Birkmannsweiler dauerhaft eine vollautomatisierte Profi-Bäckereibrotschneidemaschine zur Verfügung. Sie steht dort bereits betriebsbereit. Die Breite der Brotscheiben lässt sich am Display individuell und millimetergenau einstellen.
Der Bezug zur Backkultur hat bei Giesser eine lange Geschichte: 1776 kam Johannes Giesser aus Reutlingen nach Winnenden und erhielt von der Stadt das Recht, sich als Messerschmied in der Marktstraße niederzulassen.
