Betrug im Rems-Murr-Kreis: Schon wieder fette Beute für Anlageschwindler

Bei Geldanlage-Portalen im Netz ist Vorsicht angebracht.
dpa/Uli DeckZwei Senioren aus Rudersberg sind von Betrügern um ihr Geld gebracht worden – während die Täter einmal als angebliche Anlageberater auftraten, setzten sie im anderen Fall auf die Masche „Schockanruf“.
Wie die Polizei mitteilt, wurde ein Mann aus Rudersberg über Handywerbung auf eine Trading-Plattform aufmerksam, die lukrative Gewinne versprach. Tatsächlich kam er in Kontakt mit zwei angeblichen Beraterinnen der Trading-Plattform. Daraufhin überwies der Geschädigte einen niedrigen fünfstelligen Investitionsbetrag. Doch nun brach der Kontakt zu den beiden angeblichen Beraterinnen ab. Die Polizei ermittelt – es ist nicht der erste derartige Fall im Landkreis. Anfang Dezember etwa hatte ein Mann aus Fellbach 350 000 Euro an falsche Berater überwiesen.
Tipps der Polizei zum Schutz vor Anlagebetrügern:
Doch auch der klassische Schockanruf-Trick scheint noch zu funktionieren, wie der Fall einer Seniorin, ebenfalls aus Rudersberg, zeigt. Am Montag riefen Betrüger sie an und behaupteten, ihr Sohn habe einen tödlichen Unfall verursacht. Die Dame gab einem unbekannten Mann Wertgegenstände als angebliche Kaution heraus, der Wert liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Laut einem Polizeisprecher ist der Fakt, dass sich beide Fälle im selben Ort ereigneten, auffällig. Ob es einen Zusammenhang gibt, ist aber unklar.
