Betrug in Spiegelberg
: Phishing-Mail angeklickt – Frau verliert hohen fünfstelligen Betrag

Am Dienstagnachmittag fällt eine Frau im Rems-Murr-Kreis auf eine Phishing-Mail herein. Unbekannte greifen danach aus der Ferne auf ihren Computer zu.
Von
Gülay Alparslan
Spiegelberg
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Eine Frau nutzt ihren Laptop in einem Café: ARCHIV - «Nur kurz die IBAN eingeben» klingt harmlos – kann aber teuer werden. Das Amtsgericht Bernau sagt: Das ist nicht automatisch ein versicherter Phishing-Fall in der Hausratpolice. (zu dpa: «IBAN in Chat verraten: Hausrat mit Cyber-Schutz zahlt nicht») Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Eine Frau in Spiegelberg wurde am Dienstag Opfer einer Phishing-Mail (Symbolfoto).

Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn/dpa
  • In Spiegelberg klickte eine Frau auf eine Phishing-Mail und gab Bankdaten preis.
  • Unbekannte griffen danach aus der Ferne auf ihren Computer zu – Geld wurde überwiesen.
  • Laut Polizei entstand ein Schaden in Höhe eines hohen fünfstelligen Eurobetrags.
  • Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Polizei rät, Links zu meiden und Adressen zu prüfen.
  • Banken fordern keine sensiblen Daten per Mail oder Telefon, betont die Polizei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Dienstagnachmittag ist eine Frau in Spiegelberg (Rems-Murr-Kreis) auf eine Phishing-Mail hereingefallen. Wie die Polizei mitteilt, kam es zu betrügerischen Überweisungen in Höhe eines hohen fünfstelligen Eurobetrags.

Die Frau hatte einen Link in der E-Mail angeklickt und im Glauben, dass diese tatsächlich von ihrer Bank stammte, sensible Daten preisgegeben. Anschließend griffen die unbekannten Täter aus der Ferne auf den Computer der Geschädigten zu und tätigten die betrügerischen Überweisungen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Um Phishing-Attacken rechtzeitig und erfolgreich zu verhindern, rät die Polizei dazu, E-Mails aufmerksam zu lesen und verdächtige Nachrichten direkt zu löschen.

Tipps der Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen per Mail direkt ein Link zugeschickt wird. Versuchen Sie stattdessen, entsprechende Internetportale über die Originalseite zu erreichen.
  • Prüfen Sie etwaige Adressleisten in ihrem Browser. Bei den geringsten Abweichungen von der originalen Internetadresse, sollten sie stutzig werden.
  • Kreditinstitute und Geldinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten über E-Mail oder Telefon an. Sollten Sie unsicher sein, wenden Sie sich direkt an ihre Bank.
  • Laden Sie keine Programme direkt über ihre E-Mail herunter, sondern suchen Sie diese auf der entsprechenden Internetseite.
  • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Website an.