Brand in Schorndorf
: 5000 Quadratmeter am Grafenberg brennen: Feuer frisst sich durch Weinberg

Erst steigt Rauch über dem Grafenberg auf, dann stehen Tausende Quadratmeter in Flammen. 54 Feuerwehrleute greifen ein und verhindern Schlimmeres.
Von
Frank Rodenhausen
Schorndorf
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Flächenbrand auf mehreren tausend Quardratmetern im Weinberg auf dem Grafenberg

Bis zu 5000 Quadratmeter auf dem Schorndorfer Grafenberg sind von Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Ein Gutteil des Weinbergs konnte hingegen wohl gerettet werden.

Blaulichtzentrale/Kevin Lermer
  • Auf dem Grafenberg bei Schorndorf brannten 4000 bis 5000 Quadratmeter Weinberg.
  • Der Brand brach am Freitagnachmittag gegen 16.15 Uhr aus, verletzt wurde niemand.
  • 54 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen löschten den Brand und verhinderten Schlimmeres.
  • Ursache und Schaden sind unbekannt – eine Holzhütte und einzelne Bäume wurden beschädigt.
  • Behörden warnen wegen Hitze und Trockenheit: Rauchverbot im Wald und Vorsicht mit Feuer.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Freitagnachmittag steigt über dem Grafenberg bei Schorndorf Rauch auf. Feuer breitet sich über den trockenen Hang aus, am Ende stehen nach ersten Schätzungen 4000 bis 5000 Quadratmeter Fläche in Flammen. Auch einzelne Bäume und eine Holzhütte werden beschädigt.

Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt, brach der Brand gegen 16.15 Uhr aus. Die Feuerwehr rückte mit 54 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen an. Verletzt wurde niemand. Wie das Feuer entstanden ist und wie hoch der Schaden ausfällt, ist bislang nicht bekannt.

Nach Feuer am Grafenberg: Brandgefahr bleibt hochd

Der Einsatz am Grafenberg fällt in eine Zeit, in der ausgetrocknete Böden und Vegetation Feuer besonders leichtes Spiel machen. Hitze und Trockenheit haben die Brandgefahr in Baden-Württemberg zuletzt deutlich verschärft. In weiten Teilen des Landes erreichte die Waldbrandgefahr in dieser Woche nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes die zweithöchste Gefahrenstufe. Auch der Grasland-Feuerindex lag nahezu landesweit auf einem hohen Niveau.

Die Feuerwehr schaut, dass alle Glutnester beseitigt werden. Brand im Weinberg auf dem Grafenber

Die Feuerwehr schaut, dass alle Glutnester beseitigt werden. Brand im Weinberg auf dem Grafenber

Blaulichtzentrale/Kevin Lermer

Wie ernst die Situation auch im Rems-Murr-Kreis genommen wird, haben Kreisforstamt und Kreisbrandmeister bereits in diesem Sommer deutlich gemacht. Während längerer Trocken- und Hitzeperioden könnten schon kleine Unachtsamkeiten ausreichen, um einen Wald- oder Vegetationsbrand auszulösen, warnt das Landratsamt. Besonders gefährdet seien sonnige, trockene Standorte sowie Nadelwälder.

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Rems-Murr-Kreis warnt: Schon ein Funke kann reichen

Die Warnungen lesen sich nach dem Feuer am Grafenberg noch einmal dringlicher. Kreisforstamt und Brand- und Katastrophenschutz weisen darauf hin, dass bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette einen Brand verursachen kann. Im Wald gilt deshalb vom 1. März bis zum 31. Oktober Rauchverbot. Feuer darf außerhalb ausgewiesener Feuerstellen in weniger als 100 Metern Entfernung vom Wald nicht entzündet werden. Auch Autos sollten nicht auf trockenem Gras abgestellt werden: Heiße Fahrzeugteile können die Vegetation entzünden.

Wer Rauch oder einen Brand entdeckt, soll sofort über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmieren und den Standort möglichst genau beschreiben. Zufahrten und Waldwege müssen für Einsatzfahrzeuge frei bleiben. Das Landratsamt hatte angesichts der hohen Waldbrandgefahr zudem empfohlen, die Nutzung von Grill- und Feuerstellen kritisch zu prüfen und sie bei Bedarf vorübergehend einzuschränken.

Ursache des Flächenbrands in Schorndorf noch unklar

Was das Feuer auf dem Grafenberg ausgelöst hat, bleibt vorerst offen. Die Polizei macht dazu bislang keine Angaben. Sicher ist nur: An einem heißen, trockenen Sommertag standen binnen kurzer Zeit mehrere Tausend Quadratmeter am Schorndorfer Weinberg in Flammen – und 54 Feuerwehrleute waren nötig, um den Brand zu bekämpfen.