Bundestagswahl im Rems-Murr-Kreis
: „Chauvinismus aller Art“ ist ihr ein Graus

Nina Eisenmann tritt für Die Linke an. Was sie antreibt und warum ihr Einsatz für soziale Themen für sie so wichtig ist. Kann sie trotz schwieriger Ausgangslage punkten?
Von
Frank Rodenhausen
Rems Murr Kreis
Jetzt in der App anhören

Nina Eisenmann kandidiert für Die Linke.

Svenja Lanzl

Die 30-jährige Friseurmeisterin Nina Eisenmann kandidiert im Wahlkreis Backnang/Schwäbisch Gmünd für Die Linke. Mit Listenplatz 15 und den aktuellen Umfragewerten der Partei sind ihre Chancen auf ein Mandat allerdings sehr gering.

Frau Eisenmann, wofür stehen Sie politisch und persönlich?

Eine soziale Gestaltung des Renten- und Gesundheitswesens, die Einführung der Vermögens- und Börsenumsatzsteuer.

Wofür wollen Sie sich in der kommenden Legislaturperiode für die Menschen in Ihrem Wahlkreis ganz besonders einsetzen?

Den Ausbau des ÖPNV (S-Bahn) auch „hinter“ Backnang (bis Schwäbisch Hall) und Schorndorf (bis Schwäbisch Gmünd oder sogar nach Aalen). Die Erhaltung und den Ausbau aller gesundheitserhaltenden Einrichtungen (Krankenhäuser, Arzt- und Notfallpraxen) vor Ort.

Was ist Ihre größte Stärke?

Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit

Was können Sie gar nicht leiden?

Chauvinismus aller Art wie: Patriarchalismus, Rassismus (mit Antisemitismus), Nationalismus und alle faschistischen Bestrebungen.

StZ Rems-Murr-Kreis
Montag - Samstag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Rems-Murr-Kreis im kompakten Überblick: Von Montag bis Samstag schicken wir Ihnen unseren Newsletter mit den fünf beliebtesten Themen unserer Leserinnen und Leser in Ihr E-Mail-Postfach. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.