Car Friday in Backnang: Kontrollen in Backnang: Was die Polizei in nur acht Stunden aufdeckt

Die Polizei hat am „Car Friday“ im Raum Backnang 24 Autos genauer unter die Lupe genommen.
Frank RodenhausenWeniger Spektakel, mehr Statistik: Die Polizei hat am sogenannten Car Friday in Backnang und Umgebung insgesamt 24 Fahrzeuge kontrolliert. Wie Polizeisprecher Jonas Ilg am Freitagabend mitteilt, verlief der Einsatz aus Sicht der Beamten „normal“.
Im Zeitraum zwischen 10 und 18 Uhr nahmen die Einsatzkräfte 21 Pkw, ein Elektroauto sowie zwei Motorräder genauer unter die Lupe. Das Ergebnis: fünf erstellte Gutachten, acht Mängelberichte – jeweils verbunden mit Ordnungswidrigkeitsanzeigen – sowie drei Fälle, in denen Fahrern die Weiterfahrt untersagt wurde.
Illegale Manipulationen gefährden Verkehrssicherheit
Besonders relevant: In fünf Fällen war die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge aufgrund illegaler Manipulationen erloschen. Solche Eingriffe können die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen und zählen zu den zentralen Gründen für die gezielten Kontrollen.
Gleichzeitig betont Ilg, dass der „absolute Großteil“ der überprüften Fahrer vorschriftsmäßig unterwegs gewesen sei. Die Bilanz sei daher kein Ausreißer, sondern entspreche den Erwartungen zum Saisonstart der Szene.
Car Friday: Polizei setzt auf Prävention und klare Regeln
Der Car Friday gilt bundesweit als inoffizieller Auftakt für Tuning-Fans. Seit Jahren reagiert die Polizei mit verstärkten Kontrollen auf mögliche Verstöße – auch ohne große Treffpunkte vor Ort. Der Fokus liegt dabei klar auf Prävention: Präsenz zeigen, Risiken minimieren, Regelverstöße frühzeitig unterbinden.
So bleibt unter dem Strich eine Bilanz ohne große Auffälligkeiten – aber mit klarer Botschaft: Wer schraubt, muss sich an Regeln halten.
