Einsatz in Althütte: Maulwurf ruft die Feuerwehr auf den Plan – und zwar gleich zweimal

Gelungene Rettung: Der Maulwurf war zweimal in einen Lichtschacht gefallen.
Feuerwehr Althütte- In Althütte rettete die Feuerwehr einen Maulwurf aus einem Lichtschacht der Grundschule.
- Der Einsatz war am 20. Juli, publik wurde er erst später auf Facebook.
- Kaum frei, sprang das Tier erneut in denselben Schacht – es folgte eine zweite Rettung.
- Danach setzten die Einsatzkräfte den Maulwurf in sicherer Entfernung aus.
- Der Facebook-Post erhielt positive Reaktionen, inklusive humorvoller Kommentare.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Brände, Ölspuren, Personenrettungen, vollgelaufene Keller: Der Alltag von Feuerwehrleuten ist herausfordernd und ziemlich abwechslungsreich. Aus Althütte im Rems-Murr-Kreis meldet die Feuerwehr nun aber einen Einsatz, der aus der Liste dieser Tätigkeiten heraussticht. Es ging um eine Tierrettung – allerdings nicht um die klassische Variante „Katze auf dem Baum“, sondern um ziemlich genau das Gegenteil.
Der Einsatz ereignete sich bereits am 20. Juli, er wurde aber erst jetzt publik gemacht. Vom Gelände der Grundschule in Althütte ging an diesem Tag gegen 17 Uhr die Meldung ein, dass ein Maulwurf in einen Lichtschacht gefallen sei und aus eigener Kraft nicht mehr herauskam. Die Feuerwehr rückte an; mit welchem Aufgebot, ist unklar. „Für unsere Einsatzkräfte war die Rettung zum Glück schnell erledigt – und offenbar auch für den Maulwurf eine ziemlich unterhaltsame Angelegenheit“, schreibt die Feuerwehr Althütte auf Facebook.
Althütte: Der kleine Maulwurf gerät gleich zweimal in Not
Denn kaum dass er wieder in die Freiheit entlassen worden war, sprang der Maulwurf – ja, offenbar können Maulwürfe nicht nur graben, sondern auch springen – wieder zurück in exakt denselben Lichtschacht. „Vermutlich war ihm die erste Rettung zu kurz oder unser Service hat ihn einfach überzeugt“, so der Kommandant Marc Hettich auf Facebook. Der Beitrag zeigt auch ein Foto vom Einsatz, das den Kleinsäuger im vorsichtigen, aber bestimmten Griff einer sicherheitsbehandschuhten Hand zeigt.
Offenbar haben die Althütter Feuerwehrleute aber ein gutes Herz: Statt den Kleinsäuger aus pädagogischen Gründen seinem selbst gewählten Schicksal zu überlassen, retteten sie ihn ein zweites Mal. Diesmal mit langfristigerem Erfolg: „Nach der erneuten Befreiung wurde der neugierige Wiederholungstäter diesmal in sicherer Entfernung ausgesetzt“, schreibt die Feuerwehr weiter.
Der Post zu dem tierischen Einsatz kommt im sozialen Netzwerk Facebook ziemlich gut an – und auch die Kommentare sind lesenswert. Einige Nutzer loben die Feuerwehr für ihr Vorgehen. „War ein Seelsorger dann hoffentlich auch vor Ort?“, will aber auch jemand augenzwinkernd wissen. Ein anderer Nutzer fühlt sich an einen Kinderbuchklassiker erinnert: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihn aus dem Lichtschacht gezogen hat“, schreibt er. Den Feuerwehrleuten wird der Einsatz vermutlich in Erinnerung bleiben. Bleibt zu hoffen, dass auch der Mull dazugelernt hat und sich künftig von potenziell lebensgefährlichen Bodenöffnungen fernhält.
