Ermittlungserfolg im Remstal: Nach Monaten der Angst: Polizei überführt mutmaßlichen Autoknacker

Den 23-jährigen Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren (Symbolfoto).
imago/ingimageWochenlang hielten Autoaufbrüche Anwohner im Remstal in Atem. Nun scheint die Polizei einen entscheidenden Schritt weiter zu sein: Nach intensiven Ermittlungen steht ein 23 Jahre alter Mann aus Waiblingen im Verdacht, für einen Großteil der Taten verantwortlich zu sein.
Wie die Polizei im Dezember mitgeteilt hatte, war es seit Ende September 2025 in Waiblingen-Beinstein, Weinstadt, Korb und Remshalden (Rems-Murr-Kreis) zu einer auffälligen Häufung von Pkw-Aufbrüchen gekommen. In fast allen Fällen schlugen die oder der Täter hierbei die Seitenscheibe ein, um in den Pkw zu gelangen. Insgesamt registrierten die Ermittler 28 Fälle. In mindestens zwölf davon soll nach derzeitigem Stand der 23-Jährige seine Finger im Spiel gehabt haben.
Durchsuchung in Waiblingen: Polizei findet entscheidende Beweise
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart erließ ein Richter einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen in Waiblingen. Dieser wurde am Mittwoch vollstreckt – mit offenbar wichtigen Ergebnissen: Die Beamten fanden sowohl mutmaßliche Tatkleidung als auch Tatwerkzeug, das mit den Aufbrüchen in Verbindung stehen soll.
Festgenommen wurde der Mann jedoch nicht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kam der 23-Jährige wieder auf freien Fuß. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Die Ermittlungen dauern an. Ob dem Tatverdächtigen weitere Autoaufbrüche nachgewiesen werden können, ist derzeit noch offen. Für viele Betroffene im Remstal dürfte die Entwicklung dennoch ein erstes Aufatmen bedeuten – nach Monaten der Verunsicherung.
Um weitere Taten zu verhindern, gibt die Polizei folgende Tipps:
