Feuerwehreinsatz in Backnang
: Akku explodiert in Backnang – Erinnerungen an Brandnacht

Mitten in der Nacht wird ein Zimmerbrand gemeldet. Die Ursache: ein explodierter Akku. Verletzt wird niemand. Doch der Vorfall dürfte bei vielen Backnangern ungute Erinnerungen wecken dürfte.
Von
Frank Rodenhausen
Backnang
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Akkuschrauber Feature Akku

In Backnang ist in der Nacht auf Samstag in einem Zimmer der Akku eines ein Akkuschraubers explodiert.

Frank Rodenhausen
  • In Backnang explodierte nachts der Akku eines Akkuschraubers in einer Ladestation.
  • Feuerwehr und Polizei rückten in die Ludwigstraße aus, offenes Feuer gab es nicht.
  • Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beschränkte sich auf den zerstörten Akku.
  • Der Vorfall erinnert an Maubach: Ein Akku-Staubsauger löste dort im November 2023 einen Brand aus.
  • Damals mussten 18 Parteien ein Haus verlassen – eine Wohnung blieb lange unbewohnbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein lauter Knall, ein Notruf kurz nach Mitternacht und die Sorge vor einem verheerenden Feuer: In der Backnanger Ludwigstraße sind Feuerwehr und Polizei in der Nacht zum Samstag zu einem gemeldeten Zimmerbrand ausgerückt.

Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt, stellte sich vor Ort heraus, dass der Akku eines Akkuschraubers in seiner Ladestation explodiert war. Zu einem offenen Feuer kam es glücklicherweise nicht. Verletzt wurde niemand, auch der Sachschaden beschränkte sich auf den zerstörten Akku.

Lithium-Ionen-Akkus bergen Risiken

Der Vorfall zeigt dennoch, welches Gefahrenpotenzial moderne Akkus besitzen. Ob E-Bike, Werkzeug oder Haushaltsgerät – Lithium-Ionen-Akkus gehören längst zum Alltag. Kommt es zu einem technischen Defekt, können sie sich innerhalb kürzester Zeit stark erhitzen, Rauch entwickeln oder sogar Brände auslösen.

Gerade in Backnang könnte die Nachricht von der Akku-Explosion bei vielen Menschen ungute Erinnerungen wachrufen.

Der Brand von Maubach ist vielen noch präsent

Im November 2023 hatte ein Akku-Staubsauger in einer Wohnung im Stadtteil Maubach Feuer gefangen. Aus dem zunächst harmlos wirkenden Vorfall entwickelte sich ein dramatischer Großeinsatz. 18 Parteien mussten ein Mehrfamilienhaus verlassen.

Besonders dramatisch war die Situation für einen auf einen Rollstuhl angewiesenen Familienvater. Ein Nachbar rettete ihn durch ein Fenster aus der bereits stark verrauchten Wohnung. Das Feuer machte die Wohnung der Familie für lange Zeit unbewohnbar.

Von solchen Szenen war die Ludwigstraße in dieser Nacht weit entfernt. Dennoch erinnert der Vorfall daran, wie schnell ein technischer Defekt gefährlich werden kann. Für die Betroffenen blieb es diesmal bei einem Schrecken – und für viele Backnanger bei der Erinnerung daran, wie verheerend ein Akku-Brand enden kann.

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