Geboren im Remstal: Sport-Autor Oskar Beck zu Gast bei der Allmende in Stetten

Fußball ist sein Leben, die Großen des Sports (rechts Guido Buchwald und Diego Maradona beim WM-Finale in Rom 1990) hat Oskar Beck seit Jahrzehnten im Blick.
StZ/FrankLeonhardtÜber seine Erlebnisse mit den Stars der Sportwelt unterhält sich der bekannte Journalist Oskar Beck am Montag, 4. Mai, mit dem Allmende-Vorsitzenden Ebbe Kögel. Die Veranstaltung mit dem Titel „Provinzielle Lebenswege“ beginnt um 19 Uhr im „Burgstüble“ (TV-Heim), Am Sportplatz 4, in Stetten. Der Eintritt ist frei.
Oskar Beck, Jahrgang 1949, gehört zu den Menschen, die im Stettener Schloss geboren wurden, als die Stuttgarter Frauenklinik aufgrund der Kriegsereignisse ausgelagert war. Aufgewachsen ist er in Endersbach. Nach dem Abitur in Waiblingen beschloss er, Journalist zu werden, fand einen Einstieg als Polizei- und Gerichtsreporter, war aber auch für Gotthilf Fischer und seine Chöre zuständig. Danach wurde er Sportreporter und Ressortleiter bei den Stuttgarter Nachrichten.
Seit 1987 ist er freier Journalist und erscheint unter anderem mit einer wöchentlichen Kolumne in der Stuttgarter Zeitung. Als schreibender Globetrotter hat er regelmäßig Olympische Spiele und die US-Superbowl-Finals besucht, die Fußball-WM in diesem Sommer wird die elfte Veranstaltung dieser Art sein, die er begleitet. Auch in seinen Büchern lässt der Autor, vom früheren VfB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder wegen seines unterhaltsam bis unbequemen Schreibstils einst als „Stradivari unter den Arschgeigen“ bezeichnet, den Leser an den großen Gefühlen des Sports teilhaben – und zeigt zugleich, wie nahe sich Genialität und Größenwahn, Bescheidenheit und Eitelkeit, Aufstieg und Absturz kommen können.