Großbrand in Waiblingen
: Feuer weitgehend unter Kontrolle – doch der Einsatz dauert noch an

Nach Explosionen und meterhohen Flammen gibt es bei dem Großbrand im Waiblinger Eisental Entwarnung: Die Lage ist stabil. Doch die Feuerwehr hat noch einiges zu tun.
Von
Frank Rodenhausen
Rems Murr Kreis
  • ...um den Brand zu löschen.

    Andreas Rosar Fotoagentur Stuttgart
  • Der Brand wurde laut Polizei gegen 16 Uhr gemeldet.

    Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart
  • Dichter Rauch stieg auf und war auch aus größerer Entfernung zu sehen.

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  • Zur Ursache liegen der Polizei derzeit keine Informationen vor.

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  • Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort, ...

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  • Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

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Dichte Rauchwolken über dem Gewerbegebiet Eisental, die bis nach Weinstadt sichtbar waren, beißender Geruch in der Luft, das Heulen von Sirenen: Ein Großbrand hat am Montagnachmittag die Waiblinger Feuerwehr in Atem gehalten. Wie die Freiwillige Feuerwehr Waiblingen mitteilt, ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle – auch wenn die Nachlöscharbeiten noch bis in die Nacht andauern werden.

Kurz vor 16 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle ein. In einer Autowerkstatt war ein Feuer ausgebrochen. Innerhalb weniger Minuten standen Teile der Halle in Vollbrand, begleitet von mehreren Explosionen – möglicherweise durch platzende Spraydosen oder Glasflaschen.

Alarm in Waiblingen: Großbrand im Industriegebiet Eisental

Gegen 18 Uhr wurde die Rauchsäule dünner, die Feuerwehr hatte das Feuer unter Kontrolle.

Foto: Felix Mahler

Wegen der Gefahr, dass gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt worden sein könnten, sei umgehend eine Warnmeldung über die Nina-App herausgegeben worden, so der Waiblinger Feuerwehr-Sprecher Nick Bley. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen auszuschalten. Doch Entwarnung kam noch am Abend: Messtrupps hätten in der Umgebung keine gesundheitsgefährdenden Werte feststellen können, so Bley. Die Warnung konnte daher wieder zurückgenommen werden.

Der Einsatz ist freilich immer noch heikel. Teile des betroffenen Gebäudes gelten als einsturzgefährdet, weshalb die Feuerwehr nicht überall in das Innere vordringen konnten. Dennoch gelang es den Einsatzkräften, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Betriebe – darunter ein Fahrradhändler – zu verhindern. Schäden durch Hitzeentwicklung seien dort aber nicht auszuschließen, heißt es.

Mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz

Insgesamt waren 102 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen im Einsatz, darunter auch Kräfte aus Backnang, Fellbach und Kernen. Eine Drohne unterstützte die Brandbekämpfung aus der Luft. Auch Waiblingens Oberbürgermeister Sebastian Wolf verschaffte sich am Abend persönlich ein Bild der Lage.

Was das Feuer ausgelöst hat, ist noch unklar. Laut Polizei wurden zwei Personen leicht verletzt. Die Höhe des Schadens wird auf etwa 600.000 Euro geschätzt . Fest steht jedoch: Die schnelle und koordinierte Reaktion der Einsatzkräfte hat einen weitaus größeren Schaden verhindert.

StZ Rems-Murr-Kreis
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