Kinokunst
: 25 Jahre Kommunales Kino: Jubiläumsfest in Waiblingen

Enthusiastische Cineasten geben seit einem Vierteljahrhundert der Filmkunst in Waiblingen ein Forum. Das wird nun gefeiert.
Von
Dirk Herrmann
Rems Murr Kreis
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Der passende Film zum 25-Jahr-Jubiläum des Waiblinger Kokis: „The Straight Story“.

Verleih

Den ersten Vorläufer gab es im Dezember 1912 in Eickel, heute zur Stadt Herne in Nordrhein-Westfalen gehörend. Das erste Kommunale Kino der Bundesrepublik Deutschland wurde dann 1966 in Essen mit dem Cinema 66 eröffnet.

Ganz so traditionell ist es in Waiblingen nicht, aber auf immerhin 25 Jahre kann nun auch das dortige Kommunale Kino zurückblicken, hervorgegangen aus der Lokalen Agenda 21 und gegründet mit Unterstützung der Stadt Waiblingen und der MfG Filmförderung Baden-Württemberg. Zur Premiere am 7. Juni 2000 lief Billy Wilders Klassiker „Manche mögen’s heiß“ mit Marylin Monroe.

Seit 25 Jahren anspruchsvolle Filmkunst

„Seit Gründung im Jahr 2000 steht das Kommunale Kino für anspruchsvolle Filmkunst, kulturelle Vielfalt und ein besonderes Gemeinschaftserlebnis in Waiblingen“, erläutert Hannelore Glaser, die Erste Vorsitzende des eingetragenen Vereins. Das Kommunale Kino Waiblingen präsentiert monatlich ein bis zwei Filmdarbietungen, rund 500 waren es in 25 Jahren – diese sind zu sehen im Traumpalast Waiblingen, denn die Filmtheaterbetriebe Lochmann stellen hierfür einen Saal zur Verfügung.

Am Mittwoch, 2. Juli, zeigt das Kommunale Kino Waiblingen das Drama „Sing Sing“.

Foto: dpa

Und so wird das Jubiläum an diesem Mittwoch, 4. Juni, von 19.30 Uhr an im Traumpalast in der Bahnhofstraße 52-55 gefeiert. Das Kommunale Kino möchte dort dann „Filmfreunde, Unterstützer und Partner zusammenbringen“, heißt es in der Einladung. Der Erste Bürgermeister der Stadt Waiblingen, Peter Schäfer, hält während des kleinen Empfangs ein Grußwort, Hannelore Glaser blickt zurück auf die Anfänge und die Entwicklung der vergangenen 25 Jahre.

Zu sehen ist ein Film aus dem Jahr 2000

Zu sehen ist kurz nach 20 Uhr natürlich ein besonderer Film aus dem Gründungsjahr 2000: „The Straight Story – Eine wahre Geschichte “ heißt der Film, in dem Kultregisseur David Lynch (bekannt etwa durch „Blue Velvet“, „Twin Peaks“) mal eine ganz andere Seite seiner Inszenierungskunst zeigt. Darin fährt der 73-jährige Alvin Straight (Richard Farnsworth), ein sturer Rentner aus Iowa, zu seinem schwer kranken Bruder die 400 Meilen bis nach Wisconsin auf einem motorisierten Rasenmäher mit Anhänger.

Der Eintrittspreis bleibt ebenfalls gleich wie vor 25 Jahren, das Ticket kostet 4,50 Euro. Reservierung: Ticket-Online waiblingen.traumpalast.de/spezial oder unter Telefon 0711 / 55 09 07 70 sowie an der Abendkasse.

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