Kontrollen im Rems-Murr-Kreis
: Schulwege: Polizei ahndet 217 Verstöße

Zwei Wochen lang hat das Polizeipräsidium Aalen rund um Schulen genauer hingeschaut. Im Rems-Murr-Kreis stellte sie 217 Verstöße fest – deutlich mehr als in den beiden anderen Landkreisen.
Von
Frank Rodenhausen
Rems-Murr-Kreis
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Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen zur Schulwegsicherung: 17.08.2026, Sachsen-Anhalt, Wolmirstedt: Polizeioberkommissarin Verena Freier führt bei polizeilichen Maßnahmen zum Schulbeginn eine Kontrolle mit einer Polizeikelle durch. Die Verkehrssicherheitsaktion "Sicherer Schulweg" bildet den Auftakt der landesweiten Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen zur Schulwegsicherung. Foto: Peter Gercke/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen verstärkt Schulwege kontrolliert (Symbolbild).

Peter Gercke/dpa
  • Landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“: Polizei stellte zahlreiche Verstöße fest.
  • Im Bereich Aalen gab es 370 Ordnungswidrigkeiten, 217 im Rems-Murr-Kreis.
  • Häufigstes Problem war Parken im Halteverbot, besonders vor Schulen.
  • Zudem 26 Beanstandungen bei Kindersicherung und 68 Fälle von Handynutzung.
  • Im Rems-Murr-Kreis wurden 23 Schulwegunfälle registriert, drei Kinder wurden schwer verletzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Schulranzen sitzt inzwischen etwas vertrauter, der Weg ins Klassenzimmer ist Alltag geworden. Doch auf den Straßen rund um die Schulen bleibt es mitunter heikel: Bei der landesweiten Aktion „Sicherer Schulweg“ hat die Polizei in den vergangenen beiden Wochen zahlreiche Verstöße festgestellt. Besonders viele davon gab es im Rems-Murr-Kreis.

Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt, kamen bei insgesamt 334 Kontrollen in seinem Zuständigkeitsbereich 370 Ordnungswidrigkeiten zusammen. 217 davon entfielen allein auf den Rems-Murr-Kreis. Im Ostalbkreis waren es 74, im Landkreis Schwäbisch Hall 79. Damit wurde deutlich mehr als die Hälfte aller festgestellten Verstöße im Rems-Murr-Kreis registriert.

Halteverbote vor Schulen werden zum Problem

Besonders häufig erwischte die Polizei Autofahrerinnen und Autofahrer beim Parken im Halteverbot. Gerade vor Schulen kann das zum Problem werden: Wo Autos Wege und Sichtachsen versperren, wird der morgendliche Verkehr für Kinder schnell unübersichtlich.

Verkehrsschild absolutes Halteverbot *** Road sign absolute no parking

Besonders häufig moniert wurde das Parken im Halteverbot (Symbolbild).

imago stock&people

Auch andere Verstöße tauchten in der Bilanz auf. In 26 Fällen beanstandeten die Beamten eine fehlende oder unsachgemäße Kindersicherung. 68 Mal wurde die Nutzung eines Mobiltelefons festgestellt. Hinzu kamen verschiedene Verstöße im Umgang mit E‑Scootern. Wie viele dieser einzelnen Fälle jeweils auf den Rems-Murr-Kreis entfielen, schlüsselt das Polizeipräsidium in seiner Abschlussmeldung nicht auf.

23 Schulwegunfälle im Rems-Murr-Kreis

Die Kontrollen waren zum Schuljahresbeginn angekündigt worden. Im Fokus standen die Schulwege und das unmittelbare Umfeld der Schulen. Schon damals hatte die Polizei auf die besondere Gefährdung junger Verkehrsteilnehmer hingewiesen. Im Rems-Murr-Kreis waren im vergangenen Jahr 23 Schulwegunfälle registriert worden. Dabei wurden 21 Kinder leicht und drei schwer verletzt.

Die Polizei setzte während der Aktion allerdings nicht nur auf Kontrollen und Anzeigen. Mit Präventions- und Informationsveranstaltungen sollten Eltern und Kinder zugleich für Gefahren auf dem Schulweg sensibilisiert werden.