Krypto-Betrug in Remshalden: 100 000 Euro versprochen – am Ende bleibt einer Seniorin nur Verlust

Eine dubiose Gewinnversprechung bei der Anlage in Kryptowährung ist einer Frau aus Remshalden zum Verhängnis geworden.
IMAGO/Future ImageDie Geschichte beginnt wie so viele in der Welt des schnellen Geldes: Ein vermeintlich lukratives Angebot, ein bisschen Vertrauen – und am Ende ein herber finanzieller Verlust. In diesem Fall traf es eine ältere Frau aus Remshalden, die laut dem Polizeipräsidium Aalen einem Versprechen auf 100 000 Euro Gewinn Glauben schenkte. Der Einsatz: ein niedriger fünfstelliger Betrag, investiert in angebliche Kryptoanlagen.
Wochenlang wartete sie vergeblich auf die versprochene Auszahlung. Erst als der Verdacht sich nicht mehr wegwischen ließ, wandte sie sich an die Polizei. Der Fall wurde zur Anzeige gebracht.
Die Masche ist nicht neu, aber offenkundig immer noch effektiv. Kriminelle nutzen die Unkenntnis vieler Anleger aus. Besonders beliebt: dubiose Onlineplattformen mit Sitz in Steueroasen – fernab deutscher Rechtsaufsicht.
Die Polizei rät zur Wachsamkeit:
Im Betrugsfall gilt:
Anzeige erstatten, Beweise sichern – also Mails, Telefonnummern und Zahlungsnachweise dokumentieren. Weitere Tipps bietet die Internetseite der polizeilichen Kriminalprävention: www.polizei-beratung.de
