Michaelskirche Waiblingen
: Warum Kirchgängern empfohlen wird, eine Decke ins Gotteshaus mitzubringen

Um Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, sieht sich die Evangelische Kirchengemeinde zu „coolen“ Maßnahmen in der Michaelskirche in Waiblingen gezwungen.
Von
Ingrid Sachsenmaier
Rems Murr Kreis
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In der Michaelskirche wird es noch bis weit in den März hinein alles andere als kuschelig warm sein.

Gottfried Stoppel/Archiv

Wer ab dieser Woche die evangelische Michaelskirche in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) besucht, sollte sich warm anziehen. Aus Kosten- und Umweltgründen wird die Kirche bis weit in den Monat März hinein nur noch zehn Grad Raumtemperatur haben.

Wie die Evangelische Kirchengemeinde Waiblingen mitteilt, wird das Gotteshaus vom 12. Januar bis zum 20. März – bis auf einige Ausnahmen – zur Reduzierung von Kohlendioxid und um Heizkosten zu sparen, wieder zur „coolen Kirche.“

Die Kirchgänger seien darüber informiert worden, dass die Waiblinger Michaelskirche dann stets eine Grundtemperatur von lediglich zehn Grad habe und im genannten Zeitraum nur zeitlich verkürzte Gottesdienste, in der Regel einmal wöchentlich, abgehalten würden.

„Wir bitten Sie, sich warm anzuziehen und eventuell eine Decke mitzubringen.“ Es würden allerdings auch wärmende Decken vorgehalten, ebenso „eine warme Tasse Tee“, heißt es in einer Empfehlung an die Gläubigen. Ergänzend wird erwähnt, dass die Gottesdiensträume in Martin-Luther in der Waiblinger Rinnenäckersiedlung und Johannes unter dem Kreuz auf der Korber Höhe in Waiblingen im Winter regulär beheizt würden.

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