Rems-Murr-Kreis: Polizei warnt eindringlich: Vorsicht vor aktuell aktiven Telefonbetrügern

Die Telefonbetrüger haben es besonders auf ältere Opfer abgesehen und spielen mit deren Ängsten und Sorgen (Symbolfoto).
www.imago-images.de- Polizei warnt akut vor Telefonbetrügern im Bereich des Präsidiums Aalen.
- In den vergangenen 48 Stunden wurden viele Betrugsanrufe registriert.
- Täter geben sich als Polizei oder Angehörige aus und täuschen Notlagen vor.
- Ziel sind häufig ältere Menschen – Druck und Angst sollen Geldübergaben erzwingen.
- Tipps: nicht unter Druck setzen lassen, keine Übergaben, nur bekannte Nummern nutzen, 110 anrufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Polizei warnt die Bevölkerung aktuell und eindringlich vor perfiden Betrügern. Denn in den vergangenen 48 Stunden seien im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Aalen – im Rems-Murr-Kreis, im Ostalbkreis und im Landkreis Schwäbisch Hall – wieder vermehrt betrügerische Anrufe registriert worden.
Dabei versuchten die Täter insbesondere, ältere Menschen mit verschiedenen Betrugsmaschen um ihr Geld und ihre Wertgegenstände zu bringen. Häufig würden sich die Betrüger als Polizeibeamte oder Angehörige ausgeben und eine vermeintliche Notlage vortäuschen. Beispielsweise behaupteten sie, ein Familienmitglied habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch die Zahlung einer hohen Kaution einer Inhaftierung entgehen.
In anderen Fällen gäben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus und gaukelten vor, dass das Vermögen der Angerufenen aufgrund angeblicher Einbrüche in der Nachbarschaft nicht mehr sicher sei. Durch geschickte Gesprächsführung und gezielten psychischen Druck auf ihre Opfer versuchten die Betrüger, diese zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen.
Dabei spielten sie gezielt mit der Angst der Angerufenen. Sie nutzten vornehmlich die Sorge um deren Angehörige oder das Bangen um das eigene Vermögen aus.
Die Polizei warnt daher erneut eindringlich vor diesen Betrugsmaschen und gibt folgende Verhaltenstipps:
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit und überprüfen Sie die Angaben der Anrufer.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekanntePersonen. Die echte Polizei fordert Sie niemals dazu auf.
- Kontaktieren Sie Angehörige oder die Polizei über Ihnen bekannte Rufnummern. Verwenden Sie hierfür nicht die Rückruftaste.
- Sprechen Sie bei Geldforderungen zunächst mit einer Person Ihres Vertrauens.
- Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung.
- Schützen Sie Ihre persönlichen Daten. Lassen Sie gegebenenfalls alte Telefonnummern ändern und kürzen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch ab.
- Bei Verdacht: Legen Sie sofort auf und verständigen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110.
