Remshalden: Arbeiter erleidet bei Unfall mit Säure schwere Verletzungen

Mit Schutzanzügen und Atemschutzmasken mussten die Rettungskräfte an der Kläranlage vorgehen. Nach dem Einsatz war eine gründliche Dekonamination vonnöten.
Kevin Lermer/Blaulichtzentrale- In Remshalden wurde ein 66-Jähriger bei einem Chemieunfall an der Kläranlage schwer verletzt.
- Der Notruf ging gegen 12.45 Uhr ein – der Mann kam mit mehreren Litern Säure in Kontakt.
- Er erlitt schwere Verätzungen und wurde per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht.
- Laut Polizei ist er Mitarbeiter eines Zulieferers, nicht Angestellter der Kläranlage.
- Feuerwehr rückte mit zehn Fahrzeugen und 70 Kräften an, darunter Gefahrgut-Spezialisten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Laut einem Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen ging der Notruf gegen 12.45 Uhr ein. Grund für den Alarm ist am Mittwochmittag ein schwerer Arbeitsunfall bei der Kläranlage in Remshalden gewesen. Dabei wurde ein 66 Jahre alter Mann durch Verätzungen schwer verletzt.
Mit mehreren Litern der Säure sei der Mitarbeiter eines Zulieferers in Kontakt geraten. Zunächst sei davon ausgegangen worden, dass es sich bei dem Opfer des Arbeitsunfalls um einen Angestellten der Kläranlage handelt, was sich laut der Polizei nicht bewahrheitet hat. Der Arbeiter erlitt schwere Verätzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden.
Der Mann arbeitet dem Vernehmen nach für eine Firma, die den gefährlichen Stoff bei der Kläranlage anliefern sollte. Eisenchlorid dient als Fällungsmittel in Kläranlagen, um Phosphor und Schwermetalle zu binden und aus dem Wasser zu filtern.
Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und 70 Mann im Einsatz. Darunter befanden sich auch Feuerwehrleute für den Spezialbereich Gefahrgut.






