Nach dem Unfall mit zwei Toten vom vergangenen Wochenende kann die Schorndorfer Polizei noch nicht abschließend sagen, wie es zu der Tragödie kam. Gute Nachrichten gibt es von der 19-jährigen Beifahrerin: Sie ist außer Lebensgefahr.
Schorndorf - Nach dem schweren Unfall vom vergangenen Samstag mit zwei Toten bei Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) ist die 19-jährige Beifahrerin außer Lebensgefahr. Weiterhin ist nicht vollständig geklärt, wie es zu dem Unfall auf der Bundesstraße 29 kommen konnte. Hat die 22-jährige Audi-Fahrerin den Peugeot des 20-Jährigen wirklich übersehen? Das Gutachten des Sachverständigen soll Klarheit bringen, es liegt allerdings laut Polizei erst in einigen Wochen vor.
Wie der Unfallhergang sich bisher darstellt, soll die 22-Jährige beim Wechsel vom Beschleunigungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen den Peugeot übersehen haben. Der 20-jährige Peugeot-Fahrer versuchte, durch ein Ausweichmanöver auf den linken Fahrstreifen einen Zusammenstoß zu verhindern, verlor hierbei aber die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Peugeot kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort frontal gegen einen Baum. Für den 20-Jährigen und seine 16-jährige Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät, sie wurden im Fahrzeug eingeklemmt und konnten nur noch tot geborgen werden.
Eine weitere Beifahrerin zog sich schwere Verletzungen zu, ist aber mittlerweile außer Lebensgefahr.