SEK-Einsatz in Murrhardt: Mann mit Machete auf dem Murrhardter Markt: SEK rückt an

In Murrhardt hat ein Mann mit Machete einen SEK-Einsatz ausgelöst (Symbolbild, aufgenommen bei einem Einsatz in Schwäbisch Gmünd).
Jason Tscheoljakow, dpa- In Murrhardt meldete ein Zeuge am Freitagmorgen einen Mann mit einer Art Machete.
- Die Polizei sichtete ihn kurz, verlor ihn dann aus den Augen – weitere Ermittlungen folgten.
- Hinweise führten zu einem polizeibekannten 42-Jährigen, der psychisch auffällig sein soll.
- Das SEK holte ihn gegen 9.30 Uhr ohne Gegenwehr aus seiner Wohnung und brachte ihn in eine Klinik.
- Es wird geprüft, ob das Führen der Machete in der Öffentlichkeit einen Verstoß darstellte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Freitagmorgen hat in Murrhardt (Rems-Murr-Kreis) ein Mann mit einer Machete einen Polizeieinsatz ausgelöst, bei dem auch Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) beteiligt waren. Wie das Polizeipräsidium Aalen auf Nachfrage mitteilt, hatte gegen 6.30 Uhr ein Zeuge einen Mann gemeldet, der von der Unteren Schulgasse aus in Richtung Kirche gehe und eine Art Machete bei sich habe.
„Als unsere Kollegen dazukamen, haben sie den Mann tatsächlich gesehen, ihn dann aber aus den Augen verloren“, erklärt ein Polizeisprecher. Weitere Ermittlungen hätten dann zu einem polizeibekannten Mann aus Murrhardt geführt. „Die Kollegen hatten schon mehrere Einsätze wegen ihm.“ Der 42-Jährige sei zudem schon als psychisch auffällig bekannt gewesen.
SEK holt den Mann aus seiner Wohnung in Murrhardt
Die Polizisten zogen die schwer bewaffneten und für gefährliche Zugriffe besonders geschulten Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) hinzu. „Diese konnten ihn dann gegen 9.30 Uhr ohne jegliche Gegenwehr aus seiner Wohnung holen“, so der Sprecher. Der deutsche Staatsangehörige sei in eine psychiatrische Spezialklinik gebracht worden.
Jetzt wird geprüft, inwieweit der Murrhardter sich strafbar gemacht haben könnte. Eine Machete darf in Deutschland zwar gekauft und besessen, aber für gewöhnlich nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. „Möglicherweise hat er damit gegen das Gesetz verstoßen“, so der Sprecher.
