Städtische Galerie in Backnang: Kunst mit Handlauf: Vanessa Henn zeigt „Play Me“

Auch die Arbeiten „Stahlgitter“ und „Parts of the Game“ werden in der Ausstellung zu sehen sein.
Kerstin Müller/Vanessa Henn- Die Galerie Backnang zeigt „Play Me“ mit Skulpturen, Installationen und Fotoarbeiten.
- Eröffnung am Freitag, 11. September, um 20 Uhr im Petrus-Jacobi-Weg 1.
- Vanessa Henn arbeitet mit Stahl, Beton, Porzellan und Handläufen aus Geländern.
- Gezeigt werden neue und ältere Werke, darunter Cyanotypien und Collagen.
- Laufzeit bis 8. November – Eintritt frei, mit erweiterten Öffnungszeiten an Feiertagen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Handlauf ist bei Vanessa Henn nicht einfach ein Handlauf. Vertraute Bauteile aus Architektur und Innenausbau werden in ihren Arbeiten aus ihrem gewohnten Zusammenhang gelöst und zu Skulpturen, Objekten und Installationen. Von Freitag, 11. September, an zeigt die Galerie der Stadt Backnang unter dem Titel „Play Me“ einen Querschnitt durch das Werk der in Stuttgart geborenen und heute in Berlin lebenden Bildhauerin.
Zur Eröffnung am Freitag um 20 Uhr im Petrus-Jacobi-Weg 1 sind alle Interessierten eingeladen. Heinz Franke, ehrenamtlicher Stellvertreter des Backnanger Oberbürgermeisters, spricht ein Grußwort. Anschließend führt Galerieleiter Martin Schick in die Ausstellung ein. Das Haus ist an diesem Abend bereits ab 19 Uhr geöffnet.
Henn hat in Stuttgart Bildhauerei studiert und ist in der Region vor allem durch ihre Kunstprojekte am Bau und im öffentlichen Raum bekannt geworden. Insbesondere mit ihren Geländer-Skulpturen hat sie sich einen Namen gemacht.
Zwischen Architektur und Skulptur
In Backnang sind Objekte, Skulpturen und Installationen aus unterschiedlichen Materialien zu sehen. Henn arbeitet unter anderem mit Stahl, Eisen, Beton, Stein, Porzellan, Kunststoff und Holz. Häufig kombiniert sie klare Formen und Strukturen mit wiederverwendeten Bauteilen, darunter Handläufe von Treppengeländern. Bezüge zu Architektur, Design und Innenarchitektur sind in ihren Arbeiten immer wieder präsent.
Neben freistehenden Skulpturen zeigt die Ausstellung auch Wandarbeiten, die Dreidimensionales mit bildhafter Gestaltung verbinden. Hinzu kommen Fotoarbeiten, Cyanotypien und Collagen. Zu sehen sind sowohl neue als auch ältere Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen.
Die Ausstellung läuft bis 8. November. Der Eintritt ist frei. Die Galerie ist dienstags bis freitags von 15.30 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, sowie an Allerheiligen, 1. November, öffnet sie jeweils von 14 bis 17 Uhr.
