Tobiasstein auf Kleinfeldfriedhof: Fellbach bekommt einen besonderen Ort für einsam Verstorbene

Die Trauerhalle auf dem Kleinfeldfriedhof in Fellbach
Archiv- Auf dem Kleinfeldfriedhof Fellbach entsteht am Tobiasstein ein Ort für einsam Verstorbene.
- Die Tobiasgemeinschaft weiht den Stein am Dienstag, 15. September, in der Trauerhalle ein.
- Der Stein von Michael Mack stammt aus einem alten Grabstein – Namen der Verstorbenen werden angebracht.
- Ort und Gestaltung wurden mit Beatrix Pfotenhauer vom Tiefbauamt ausgewählt.
- Nach dem Gottesdienst folgt ein Treffen im Paul-Gerhardt-Haus, offen für alle Interessierten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tobiasgemeinschaft beginnt ihr jährliches Treffen rund um den Tobiastag an diesem Dienstag, 15. September, um 19 Uhr in der Trauerhalle auf dem Kleinfeldfriedhof in Fellbach. Anschließend wird das Treffen im einige hundert Meter entfernt gelegenen Paul-Gerhardt-Haus fortgesetzt – ursprünglich hatten die Veranstalter hierfür einen anderen Ort kommuniziert.
An diesem Abend wird in einem Gottesdienst der sogenannte „Tobiasstein“ eingeweiht. Der Stein wurde von Steinmetz Michael Mack aus einem alten Grabstein hergestellt. Zusammen mit der Abteilungsleiterin des Fellbacher Tiefbauamtes, Beatrix Pfotenhauer, wurde ein geeigneter Ort auf dem Kleinfeldfriedhof ausgewählt und gestaltet.
Am Stein werden die Namen der Verstorbenen angebracht.
An diesem Stein sollen zukünftig die Verstorbenen bestattet werden, die vereinsamt und ohne Angehörige gestorben sind. Am Stein besteht dann auch die Möglichkeit, ihre Namen anzubringen. Nach dem Gottesdienst trifft sich die Tobiasgemeinschaft zur Versammlung mit Informationen und Beisammensein im Paul-Gerhardt-Haus.
Die Tobiasgemeinschaft wurde von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Fellbach (ACK) ins Leben gerufen. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, die vereinsamt gestorben sind, würdig zu bestatten. Zum Gottesdienst und zum Treffen der Gemeinschaft sind nicht nur die Mitglieder, sondern alle Interessierten eingeladen.
Die Gemeinschaft trägt den Namen von Tobias, einer Person aus dem Alten Testament, der dafür bekannt war, dass ihm die ordentliche Bestattung von Menschen, egal welcher Herkunft, ein Herzensanliegen war.
