Waiblingen und Kirchberg
: Verletzte und hoher Schaden bei glatten Straßen

Im Rems-Murr-Kreis gibt es in kurzer Folge drei Unfälle – teils mit Schwerverletzten. In einem Fall ist ein Fahrer mit zwei Kindern, aber ohne Führerschein unterwegs.
Von
Phillip Weingand
Rems Murr Kreis
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In Kirchberg und Waiblingen gab es Unfälle (Symbolbild).

Phillip Weingand

In der Nacht auf Freitag hat es auf den Straßen im Rems-Murr-Kreis mehrmals gekracht – mindestens zweimal war Straßenglätte die Ursache. Gegen 23 Uhr war in der Bittenfelder Straße in Waiblingen ein 66-Jähriger mit seinem Ford unterwegs. Bei glatten Straßenverhältnissen geriet sein Wagen aus der Spur. Das Auto überfuhr erst eine Verkehrsinsel und kollidierte dann frontal mit dem entgegenkommenden VW eines 41-Jährigen. Die beiden Fahrer blieben unverletzt, doch die Polizei stuft ihre Autos als „nicht mehr fahrbereit“ ein. Der Schaden wird auf 15 000 Euro geschätzt.

Unfall mit Verletzten: Fahrer ohne Führerschein unterwegs

Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 0.30 Uhr in Kirchberg an der Murr. Gegen 0.30 Uhr fuhr ein 27-Jähriger mit seinem Ford auf der Kreisstraße in Richtung Affalterbach. In einer Kurve kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer und zwei Kinder im Alter von neun und fünf Jahren kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Es entstand ein Schaden von etwa 15 000 Euro. Weil die Polizei feststellte, dass der 27-Jährige keinen gültigen Führerschein hat, muss er nun mit einer Anzeige rechnen. Ob auch hier Straßenglätte die Unfallursache war, wird geprüft.

Glatte Straße: Junge Frau wird in Kirchberg schwer verletzt

Bei einem weiteren Unfall, der sich nur kurze Zeit später ebenfalls in Kirchberg ereignete, geht die Polizei jedoch von einem Glätteunfall aus. Gegen 2.50 Uhr fuhr eine 20 Jahre alte Renault-Fahrerin auf der Landesstraße vom Frühmeßhof in Richtung Fürstenhof. Wegen Winterglätte und – laut der Polizei – nicht angepasster Geschwindigkeit kam ihr Wagen von der Fahrbahn ab, geriet ins Schleudern und kam schließlich auf der Gegenfahrbahn zum Liegen. Die Feuerwehr musste die junge Frau aus dem Unfallwagen freischneiden, die 20-Jährige kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 10 000 Euro.

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