STZ+STZ+100 Jahre Schnödenecksiedlung in Sindelfingen
: Kleine Häuser, großer Gemeinschaftsgeist

Einst als „Indianerdorf“ verschrieen, hat sich die gegen die Wohnungsnot gebaute Schnödenecksiedlung in Sindelfingen zu einer Vorzeigeinsel entwickelt.
Von
Siegfried Dannecker
Stuttgart
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  • Wo in Sindelfingen gibt es so viel privates Grün? Fast nirgendwo.

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  • Vor 100 Jahren lag die Schnödenecksiedlung weit vor den Toren der Stadt. „Indianerdorf“ nannten sie so manche Sindelfinger.

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  • Das Wohnen Tür an Tür schafft(e) nachbarliche Nähe.

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  • Klein, aber mein – eine historische Aufnahme.

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  • In den großen Gärten war Platz für den Gemüseanbau – und das Federvieh.

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  • Dachsanierung in den 60er-Jahren.

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  • Älter als das Schnödeneck ist keine Sindelfinger Siedlung.

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  • Die Häusle klein, die Gärten groß – ein Charakteristikum der Enklave.

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  • Über den Gartenzaun hinweg sich mit den Nachbarn unterhalten – praktische Sache.

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  • Hier hat es Platz für den Grill und für die Wäscheleinen.

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  • „In zehn Minuten sind wir überall zu Fuß“, schwärmt dieses Ehepaar.

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  • Lieben ihr Schnödeneck – und lieben einander: Gert Fenselau mit seiner Nella.

    Stefanie Schlecht
  • Kunst im Vorgarten.

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  • Die Schillerstraße – von der Stadthalle aus gesehen.

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  • Die vielen hübschen Türen als Plakatmotiv.

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  • In der Schillerstraße wird oft zu schnell gefahren. Das nervt die Anwohner ebenso wie schwere Lkw, die die Häuser erschüttern.

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  • Diese drei haben die Jubiläums-Ausstellung im Oberlichtsaal der Galerie mit vorbereitet (von links): Gert Fenselau, Jürgen Stauch und Monika Etspüler mit einem alten Puppenwagen.

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  • Widerstand gegen zu viel Verkehr und Verkehrslärm: Die Schnödeneckler halten in Sachen Protest zusammen wie ein gallisches Dorf.

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  • In der Uhlandstraße geht’s (zu) eng zu, weil hier auch Auswärtige parken.

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  • Ein Charakteristikum sind die schmalen Verbindungswege innerhalb der Siedlung, die sogenannten Mistwegle.

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  • Die ehemalige Waschküche ist nun eine gemütliche Leseecke: Leseratte Ingeburg Nerger beim Schmökern.

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  • Hat selber Hand an sein Häusle gelegt: Gert Fenselau, Schnödeneck-Original.

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