STZ+STZ+Architektur-Spaziergang Stuttgart
: 5 Bauhaus-Villen – Avantgarde trotzte der NS-Zeit

Architektur to go: Auf Stuttgarts Halbhöhen stehen eindrucksvolle Häuser der Neuen Sachlichkeit – der Spaziergang führt Stäffele hinauf und zum Himmelfahrts-Brunnen.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
  • Der Stuttgarter Architekt Clemens Hummel entwarf das Haus im Stil des Neuen Bauens für sich selbst. Das Büro für Architektur hat es vor einigen Jahren saniert.

    Valentin Wormbs
  • Erste Station: Das Wohnhaus im Gänswaldweg 6 in Stuttgart von Ernst Otto Oßwald.

    LICHTGUT
  • Auf dem Weg bergab ist die Aussicht auf den Stuttgarter Osten und das nächsten Ziel zu bewundern.

    Golombek
  • Auf dem Weg zu Station 2 passiert man in der Gerokstraße dieses Haus im Stil der Sachlichkeit (Entwurf: Rudolf Schweitzer).

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Jetzt an der Christuskirche (re. im Bild) einbiegen in die Adolf-Kröner-Straße – da erstrahlt das sanierte Haus von Behr+Oelkrug, Stuttgarter Vertretern der Neuen Sachlichkeit, die sogar schon vor der Entstehung der Weissenhofsiedlung ein Haus in diesem Stil planten.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Die zwei Skulpturen stehen unter Denkmalschutz.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Station 4: Flachdach-Haus mit Dachterrasse – mal nicht in Weiß: Clemens Hummels eigenes Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße. Der Architekt lebte dort bis zu seinem Tod.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Beim Abstieg zu Station 5 kommt man an einem überzeugenden heutigen Architektenhaus vorbei, Entwurf: Bottega+Ehrhardt Architekten

    Golombek
  • Aufstieg zum Bopser.

    Golombek
  • Wer den steilen Weg hinauf zur Bopserwaldstraße geschafft hat, darf die Villa Müller-Burk aus dem Jahr 1910 von dem Stuttgarter Architekten Richard Dollinger bestaunen.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Radikaler Stilwechsel wenige Jahre später und einige Meter weiter: Die Architekten Bloch und Guggenheimer haben viel im Stuttgarter Norden und Westen gebaut – dieses Haus im Stil der neuen Sachlichkeit mit sehr großer Dachterrasse steht in der Bopserwaldstraße und wurde 1929 erbaut.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Zwischen Villen finden sich auch Gärten auf dem Bopser, das Eichhörnchen hält Ausschau.

    Golombek
  • Auf dem Weg zu Station 6 passiert man einige interessante Neubauten – darunter das Haus mit Tonnendach und kobaltblauer Skulptur im Garten und . . .

    Golombek
  • . . . im Unteren Kienle dieses denkmalgeschützte Kleinod im Landhausstil, erbaut von Architekt Karl Hengerer.

    Golombek
  • Der Himmelfahrtsbrunnen ist die letzte Station auf der Route. Kein Mineralquellenwasser – aber trinkbar.

    Golombek
  • Auf dem Weg zurück zur Stadtbahn Dobelstraße/Hohenheimer Straße kommt man an einigen reich verzierten Backstein-Gründerzeitbauten entlang.

    Golombek
  • Wer eine längere Runde dreht, kommt am Ende an diesem besonderen Haus vorbei. Bloch und Guggenheimer Architekten hatten Ende der 1920er Jahre Mehrfamilienhäuser (in Stuttgart Süd) gebaut für die Stadt – sie sind aber nicht mehr oder nicht original erhalten. Dafür steht dieses Mehrparteien-Wohnhaus hervorragend da – an der Alexanderstraße 8B.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Hier die Auflösung zur Frage, von wem das prägnante Gebäude am Olgaeck stammt, das am Ende der Route steht: es ist das Loba-Haus von 1950 in der Charlottenstraße 29, ein Paradebeispiel für eine neue Leichtigkeit der Nachkriegszeit. Man beachte die gestreiften Markisen – die sind heute wieder en vogue. Erbaut wurde es vom Stuttgarter Architekten Rolf Gutbrod. Er hat auch die Stuttgarter Liederhalle entworfen.

    Lichtgut/Leif Piechowski
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