Abgeschottete Station in Stuttgart : Wo Patienten mit gefährlichen Viruserkrankungen versorgt werden Ebola, Lassafieber oder neue Viren: Treten gefährliche Infekte auf, braucht es Hochsicherheitsbereiche. Das Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus verfügt über die derzeit einzige Sonderisoliereinheit Süddeutschlands. Ein Besuch.
05.09.2023, 16:55 Uhr Stuttgart
In der Schleuse werden die Schutzanzüge dekontaminiert, danach aufgeschnitten und entsorgt.
Lichtgut/Julian Rettig Im Hochsicherheitsbereich herrscht Unterdruck, damit keine kontaminierte Luft die Station verlässt.
Lichtgut/Julian Rettig Wer wie hier Annina Widmann zu einem hochinfektiösen Patienten will, muss eine aufwendige Prozedur durchlaufen. Das geht nur mit Hilfe.
Lichtgut/Julian Rettig Der Schutzanzug wird aufgeblasen und ist mit einer Kühlung versorgt.
Lichtgut/Julian Rettig Reißverschlüsse werden zur Sicherheit zusätzlich abgeklebt.
Lichtgut/Julian Rettig Dann geht es in die Sicherheitsschleuse. Von außen können Kollegen durch fest installierte Handschuhe behilflich sein.
Lichtgut/Julian Rettig In den Patientenzimmern üben Ärzte und Pflegekräfte regelmäßig die Versorgung der Patienten – in diesem Fall handelt es sich um eine Pflegeschülerin.
Lichtgut/Julian Rettig Die Arbeit im Anzug ist anstrengend.
Lichtgut/Julian Rettig Ein eigenes Labor, etwa zur Analyse von Blutproben, gehört zum Sicherheitsbereich.
Lichtgut/Julian Rettig Durch ein Sichtfenster im Anzug lässt sich der Akkustand ablesen.
Lichtgut/Julian Rettig Die ständige Reinigung der Zimmer gehört zum Pflichtprogramm.
Lichtgut/Julian Rettig Im Ernstfall kann die Station komplett abgeschottet werden und ist von außen mit einem eigenen Aufzug zu erreichen.
Lichtgut/Julian Rettig Am Koordinationsplatz wird die gesamte Sonderisoliereinheit permanent überwacht, wenn sie in Betrieb ist.
Lichtgut/Julian Rettig Nach dem Einsatz folgt eine ausführliche Dekontamination in der Schleuse.
Lichtgut/Julian Rettig Auch dabei gibt es Hilfe von außen.
Lichtgut/Julian Rettig Danach wird der Anzug aufgeschnitten und entsorgt.
Lichtgut/Julian Rettig Maskottchen: Im Kontrollraum hängt das Ebola-Würmchen an der Wand – ein Plüschtier in Virusform.
Lichtgut/Julian Rettig