Akademie Schloss Solitude
: Wieder Open Solitude am 27. Juni

Was machen die da eigentlich in der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart? Feiern etwa – am 27. Juni beim Sommerfest Open Solitude. Was gibt es alles?
Von
Nikolai B. Forstbauer
Stuttgart
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Erstmals lädt am 27. Juni Anne Fleckstein als neue Direktorin der Akademie Schloss Solitude zum großen Sommerfest

MWK BW

Was macht eigentlich das Zusammenleben und die Zusammenarbeit der internationalen Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Akademie Schloss Solitude? Die Fördereinrichtung in Stuttgart zählt national und international zu den führenden Bühnen dieser Art. An diesem Freitag, 27. Juni, kann man buchstäblich hinter die Kulissen blicken. Von 14 bis 22 Uhr läuft das Open Solitude-Programm. Offiziell heißt es: „25 interdisziplinär arbeitende Künstler*innen und Wissenschaftler*innen öffnen ihre Wohn- und Arbeitsstudios und gestalten gemeinsam ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Lesungen.“

Das Interesse des Landes an der Akademie ist unverändert hoch: Entsprechend kommt Arne Braun (Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) zu einem Gußwort. Für Anne Fleckstein, neue Direktorin der Akademie, ist es das erste Open Solitude-Erlebnis. „Ich freue mich sehr auf die vielen Programmpunkte“, sagt sie vorab. Unter anderen ist Mert Moralıs Soundarbeit „Grains of Fragility“ im Guibal-Saal zu erleben, Shaheer Tarars bietet einen interaktiven und assoziativen Spiral Walk durch das Haus an – und zudem lockt die Themenausstellung „Opacity : TransmissionW“ in der Scheune.

Gemeinsames Arbeiten ermöglicht die Akademie Schloss Solitude

Foto: Akademie Solitude

Noch mehr Attraktionen? Zwischen 14 und 22 Uhr geben die offenen Studios Einblicke in aktuelle Projekte und poetische Experimente. Besucherinnen und Besucher können in den beiden Akademiegebäuden auf drei Etagen Werkprozesse entdecken – von Hiba G. Isleems interaktiver Videoinstallation über familiäre Archive bis zu Noriko Tomitas Textilarbeiten. Lesungen von unter anderen Swati Arora, Nils Ketterer (auf den Treppen vor dem Schloss), Sibongakonke Mama, Seda Tunç und Mayra A. Rodríguez Castro erweitern das Programm um literarische Stimmen. Und auch das hört man gern: „Ein Kommen und Gehen ist jederzeit möglich – der Eintritt ist frei.“

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