Am Ludwigsburger ZOB
: Kontrolle eskaliert – Junger Mann verletzt Polizisten und Hündin

Bei einer Personenkontrolle am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Ludwigsburg kam es am Montagabend offenbar zu einem Angriff auf Polizeibeamte.
Von
Robert Korell
Ludwigsburg
Busbahnhof ZOB vor dem Hauptbahnhof, Ludwigsburg, Deutschland, Europa *** Bus Station ZOB before the Central Station, Ludwigsburg, Germany, Europe Copyright: imageBROKER/Firn ibxmob08404223.jpg Bitte beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Urheberrechtes hinsichtlich der Namensnennung des Fotografen im direkten Umfeld der Veröffentlichung!

Der Vorfall passierte bei einer Kontrolle am ZOB in Ludwigsburg. (Symbolfoto)

www.imago-images.de
  • Routinekontrolle am ZOB Ludwigsburg eskalierte am Montagabend mit einem Angriff.
  • Ein 20-Jähriger schlug und trat zwei Polizisten, er versuchte zweimal zu fliehen.
  • Ein Diensthundeführer brachte ihn zu Fall – später stoppte die Hündin den Mann mit einem Biss.
  • Beide Polizisten und die Hündin wurden verletzt, der 49-Jährige ist vorerst nicht dienstfähig.
  • Der 20-Jährige wurde festgenommen und medizinisch betreut, ein psychischer Ausnahmezustand wird geprüft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einer eskalierten Routinekontrolle in Ludwigsburg sind am Montagabend zwei Polizisten und eine Diensthündin angegriffen und verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, hatte sich ein 20-Jähriger mit Schlägen und Tritten gegen die Maßnahme gewehrt.

Den Angaben der Polizei zufolge wollten zwei Beamte im Alter von 23 und 49 Jahren gegen 20.10 Uhr eine Personengruppe kontrollieren. Eine Person aus der Gruppe, ein 20‑jähriger Mann, gab dabei an, keinen Ausweis bei sich zu haben, und sollte daraufhin nach Ausweisdokumenten durchsucht werden.

Der 20-Jährige soll dann unvermittelt versucht haben, sich der Maßnahme zu entziehen, und rannte davon. Der 49-jährige Diensthundeführer brachte den jungen Mann daraufhin zu Fall, um die Flucht zu beenden. Anschließend versuchte er, den Mann zu fixieren, woraufhin der 20-Jährige gezielt nach dem Polizisten geschlagen und getreten haben soll. Er traf den Beamten offenbar am Gesicht. Der 23‑jährige Polizist unterstützte seinen Kollegen und soll dabei ebenfalls an der Schulter von einem Schlag getroffen worden sein.

Der 20-Jährige soll dann so unkontrolliert um sich geschlagen haben, dass es ihm gelang, sich loszureißen und erneut zu flüchten. Die Beamten nahmen zu Fuß und mit ihrer Diensthündin die Verfolgung auf.

StZ kompakt - der Morgen

Starten Sie mit den wichtigsten Themen aus Stuttgarter Sicht in den Tag und erhalten Sie sonntags die besten Geschichten der Woche.

Polizeihündin stoppt Flüchtenden mit Biss

Im Schulhof eines Gymnasiums biss die Hündin dann den 20-Jährigen und konnte so seine Flucht stoppen. Erst als zunächst der 23-Jährige und kurz darauf auch der 49-jährige Polizist hinzukamen, gelang es, den Tatverdächtigen zu fixieren und vorläufig festzunehmen. Beide Polizisten und die Diensthündin wurden bei dem Vorfall verletzt. Der 49-Jährige und das Einsatztier sind bis auf Weiteres nicht dienstfähig.

Auch der 20-Jährige erlitt Verletzungen und musste medizinisch betreut werden. Gegen ihn wird nun ermittelt. Zudem prüft die Polizei, ob möglicherweise ein psychischer Ausnahmezustand für sein Verhalten ursächlich war.