STZ+STZ+Architektur-Spaziergang Stuttgart
: Der Stuttgarter Marktplatz? Ein schwieriger Ort – mit neuem Aufreger

Architektur to go: In der Serie „Architektur-Spaziergang in Stuttgart“ sind wir im Herzen Stuttgarts unterwegs: Hier finden sich ein umstrittener Umbau und spannende Blickachsen.
Von
Tomo Pavlovic
Stuttgart
  • Der Stuttgarter Marktplatz mit einem Eckhaus, das hoch hinaus will, dahinter das gläserne Dach der beliebten Markthalle.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Der Marktplatz vom Rathaus aus gesehen.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Der Marktplatz-Boden wurde erneuert, Stadtplaner bemängeln mangelnden Sonnenschutz.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Erste Station des Architektur-Spaziergangs: das Rathaus. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Rathaus wurde nach dem Krieg vollends abgerissen und neu gebaut.

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  • . . . im Zweiten Weltkrieg zerstörte Rathaus wurde nach dem Krieg vollends abgerissen und neu gebaut. Hire eine Aufnahme des Stuttgarter Rathauses aus dem Jahr 1942.

    STZN/Stadtarchiv/Stuttgart1942
  • Zweite Station: Umbau des ehemaligen Modegeschäfts in ein . . .

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  • . . . „Haus des Tourismus“ in der Marktstraße 2, gestaltet von asp Architekten aus Stuttgart. Durch den Umbau wurde Bauabfall vermieden und CO2 eingespart.

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  • Station 3: Noch nicht ganz fertig umgebaut ist das Eckhaus am Marktplatz 14. Aber . . .

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • . . . die Aufstockung ist bereits sichtbar und bewegt Stuttgarter Gemüter.

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  • Denkmalgeschützte Elemente am Gebäude wie .. . .

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  • . . . die Hans-Sachs-Figur von Bildhauer Theodor Bausch blieben erhalten.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Die Aufstockung orientiert sich am benachbarten Kaufhaus und . . .

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • . . . greift die Dachgestaltung der Bauten im Dorotheenquartier auf. Eine . . .

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  • . . . historische Aufnahme von 1942 zeigt, das Eckhaus überragte die Nachbarn auch damals. Das neue Dach greift jenes von einst auf, während die Nachbarn nach dem Krieg Flach- statt Satteldächer erhielten.

    STZN/Stadtarchiv/Stuttgart1942
  • Weiter geht es in die Münzgasse. Dort ist zu sehen, wie winzig die Häuser neben dem Eckhaus sind – sie könnten eine Aufstockung durchaus vertragen, auch im Sinne der ökologischen Nachverdichtung in der Stadt.

    Pavlovic
  • Angekommen am Sporerplatz, wo die Markthalle, gestaltet von . . .

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • . . . dem in Tübingen geborenen Architekten Martin Elsaesser, in den 1970ern knapp vorm Abriss gerettet wurde.

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  • Bei einem Abriss wäre diese großartige Steinmetzarbeit an der Markthalle vernichtet worden ebenso . . .

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  • . . . wie dieser ornamentale Türgriff an Eingangsportal. Heute ist der Bau denkmalgeschützt.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Station 4: Gegenüber der Markthalle in der Sporerstraße 8 ist dem Stuttgarter Büro Blocher Partners ein Umbau auch Inneren des Gebäudes gelungen. Im Haus Eppli sind nun wie in einem feinen Kaufhaus Auktionswaren zu begutachten. Durch die Bärengasse oder die Kirchstraße führt der Spaziergang zurück . . .

    Pavlovic
  • . . . auf den Marktplatz. Da erstrahlen die Fassaden der Eppli Häuser links in kräftig warmen Farbtönen.

    Pavlovic
  • Die Aufnahme von 1942 dokumentiert – das waren einst alles Bauten mit Satteldach am Marktplatz.

    STZN/Stadtarchiv/Stuttgart1942
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