: Wo Stuttgart wie ein Backstein-Bullerbü aussieht
Spaziert man durch Ostheim, könnte man meinen, man sei in einer anderen Welt gelandet: Zwischen roten Klinkerfassaden findet man schöne Hinterhöfe, feinsten Kaffee, Gelato und ziemlich gute Feinkost. (Plus-Archiv)
So viel Klinker! Die Siedlung Ostheim wurde einst gegen die große Wohnungsnot im Talkessel errichtet.
Kriebernig
Jedes der kleinen Häuschen sieht anders aus – die meisten sind dreigeschossig und haben auch einen kleinen Garten beziehungsweise Hinterhof.
Kriebernig
Da das Viertel ziemlich verkehrsberuhigt ist, fühlt man sich auch ohne Backstein wie in einer anderen Stadt.
Kriebernig
Die Siedlung, an der auch der Architekt Karl Hengerer beteiligt war, hat den Krieg fast unbeschadet überstanden.
Kriebernig
Zwischen der Neuffenstraße und der Teckstraße steht der Jünglingsbrunnen aus Muschelkalk, der in seiner rechten Hand die volle Schale des Lebens trägt.
Kriebernig
Im Sommer geht es in Ostheim ziemlich heiß beziehungsweise kalt her....
Zur Schleckerei
... denn Joëlle Massen (li.) und Fabiano Arganese verkaufen in ihrer Schleckerei handgemachtes Gelato, das weit über die Stadtteilgrenzen bekannt und beliebt ist.
Lichtgut/Leif Piechowski
Nebenan beim Schwarzmahler kann man sich frisch gebrühten Espresso holen, feine Bohnen kaufen und sich von Besitzer Heiko Blocher beraten lassen.
Kriebernig
Mindestens 80 Prozent seines Kaffees kommt aus direktem Handel aus Süd- und Mittelamerika.
Jürgen Brand
Weiter geht es durchs Backstein-Bullerbü.
Kriebernig
Seit Herbst 2023 kann man in der Haußmannstraße 170 bei Monsieur Renard feinen Käse, Marmeladen, Senf und Wein kaufen.