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: Wie „Schwemme“, Bahnhof und Wilhelmsplatz vor 80 Jahren aussahen

Der Bad Cannstatter Bahnhof ist heute kein Schmuckstück, bald wird die Gegend aufgehübscht. Mit Bildern von 1942 spazieren wir durch den später von Luftangriffen stark beschädigten Teil von Bad Cannstatt.
Von
Jan Georg Plavec
Stuttgart
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  • 1942 rollte an der „Schwemme“ noch die Straßenbahn vorbei. Weitere Bilder von den Straßen rund um den Bad Cannstatter Bahnhof zeigt die Fotostrecke.

    Stadtarchiv/101-FN250
  • Wir beginnen an der Ecke Daimler-/Bahnhofstraße, also gewissermaßen am am Kreisverkehr. Das Eckgebäude mit der „Gaststätte Post“ existiert nicht mehr, hier haben sich umstrittene Imbissbuden breit gemacht. Die beiden Häuser daneben gibt es noch ...

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  • ... nicht aber das Postamt. Allerdings befindet sich in dem modernen Nachfolgebau weiterhin eine Post – unter anderem.

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  • An der Ecke Frösnerstraße befindet sich bis heute dieses Gebäude, allerdings ist das Hotel „Concordia“ längst Geschichte.

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  • Der Bahnhof selbst wurde damals nicht fotografiert. Von der Frösnerstraße aus sehen wir zumindest einen kleinen Teil davon.

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  • Einen Kiosk am Bahnhofsvorplatz gibt es bis heute. Das Hotel „Bayerischer Hof“ und das „Kaffee Schwarz“ neben dem oben gezeigten Hotel Concordia sind verschwunden. Würden wir nach links weitergehen, kämen wir zur Gaststätte „Schwemme“ aus dem Artikelfoto.

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  • Stattdessen schauen wir in die Bahnhofstraße, die vor 80 Jahren noch keine Fußgängerzone war. Am Eck sehen wir erneut das Hotel „Bayerischer Hof“, rechts hinter uns ist der Bahnhof.

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  • Wir gehen die Bahnhofstraße weiter Richtung Wilhelmsplatz und sehen im Hintergrund den noch im Bau befindlichen Rosenstein-Hochbunker. Achten Sie auf das Gebäude in der Bildmitte mit den Dreiecken über den Fenstern im ersten Stock.

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  • Hier sehen wir das Gebäude noch einmal rechts im Bild. Die Bahnhofstraße führt an dieser Stelle auf den Wilhelmsplatz, von hier aus geht es weiter in die Waiblinger, König-Karl- oder Seelbergstraße.

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  • Wir gehen noch einige Meter weiter und stehen jetzt am Wilhelmsplatz an der Abzweigung Waiblinger und Seelbergstraße.

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  • Interessant ist auch die linke Seite der Bahnhofstraße. Rechts hinter uns ist wieder der Bahnhof. Wo heute ausschließlich moderne Gebäude stehen, warb 1942 die „Süsse Welt“ um Kunden – sofern es dort überhaupt etwas zu kaufen gab, denn die Schokoladeproduktion hatte für die Nazis im Krieg keine Priorität.

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  • Weiter Richtung Wilhelmsplatz gab es einen Schuhladen, ein Messergeschäft sowie einen Optiker.

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  • Am Ende der Bahnhofstraße beim Wilhelmsplatz war die Sparkasse.

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  • Wenn wir über den Wilhelmsplatz Richtung Marktstraße gehen, sehen wir noch diese Ansicht. Die linke Häuserzeile wurde später durch das Gebäude ersetzt, in dem bis vor Kurzem der Kaufhof war.

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  • Zum Abschluss schauen wir uns noch die südwestliche Ecke des Wilhelmsplatzes an. Hier schauen wir in die Badstraße Richtung Rosensteinbrücke. Auf der rechten Straßenseite befindet sich aktuell das Kaufhof-Gebäude. Das abgerundete Gebäude links ...

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  • ... sehen wir hier. Es beherbergt unter anderem eine der damals beliebten Schnellgaststätten. Der Blick geht in die König-Karl-Straße Richtung Gleisunterführung. Heute wirkt dieser Abschnitt wegen des überdachten Stadtbahneinstiegs und der Fußgängerbrücke zum Bahnhof ganz anders. Die historischen Gebäude im Hintergrund stehen aber noch und ...

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  • ... hier, fast an der Gleisunterführung, kommen wir bei diesen Häusern ans Ende unseres virtuelle Spaziergangs durch Bad Cannstatt 1942.

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