Baustelle in Stuttgart: Bauarbeiten in Cannstatt führen zu Megastaus – die Daten

Rund um die König-Karls-Brücke müssen Autofahrer deutlich mehr Zeit einplanen als sonst.
MAX KOVALENKOWer derzeit mit dem Auto durch Bad Cannstatt will, braucht sehr viel Geduld. „Das war nervenaufreibend und viel schlimmer als an anderen Tagen“, schilderte eine Leserin unserer Zeitung ihre Erfahrung vom Mittwochmorgen. Für den kurzen Weg von der Waiblinger Straße bis zur Einfahrt in die Wilhelmstraße brauchte sie eine halbe Stunde. Grund war der immense Rückstau von der König-Karls-Brücke – wie schon seit Montag.
Noch bis 12. April (Sonntag) wird dort die Aufteilung der Fahrspuren stadteinwärts verbessert. Zahlen des Datendienstleisters Tomtom zeigen, wie heftig die Folgen für die Autofahrer im morgendlichen Berufsverkehr zwischen 7 und 9 Uhr sind:
Die Tomtom-Daten zeigen, dass der Zeitverlust zwischen 8 und 9 Uhr deutlich größer ausfallen kann als in der Stunde davor.
Für Autofahrer gilt also die Empfehlung: besser früh fahren – und nicht über die Mercedesstraße ausweichen, sondern lieber großräumig. Trotz der Umleitungen „haben die Staulängen das übliche Maß nicht überschritten“, gab ein Stadtsprecher am Montag zu.
