Bluttat im Milaneo: 47-Jährige eine Woche nach dem Angriff weiterhin in Klinik

Am Donnerstag vergangene Woche soll der Tatverdächtige seine Ehefrau im Milaneo niedergestochen und angezündet haben.
IMAGO / onw-images- 47-Jährige bleibt eine Woche nach dem Angriff im Milaneo stationär in einer Klinik.
- Verdächtig ist ihr 54-jähriger Ehemann: Messerattacke und anschließendes Anzünden.
- Tat geschah kurz nach Ladenöffnung im Untergeschoss eines Asia-Markts in Stuttgart.
- Gegen den Mann bestand ein Kontakt- und Annäherungsverbot nach häuslicher Gewalt im Juni.
- Festnahme zwei Stunden nach der Flucht in einem Waldstück bei Sillenbuch – Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Woche ist es her, dass eine 47-jährige Frau in einem Asia-Markt im Stuttgarter Milaneo Opfer einer brutalen Attacke wurde. Wie die Polizei am Donnerstagvormittag auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilte, wird die Frau weiterhin stationär in einer Klinik behandelt. Weitere Informationen zum aktuellen Gesundheitszustand liegen laut einem Polizeisprecher derzeit nicht vor.
Der Vorfall hatte sich am vergangenen Donnerstag kurz nach Ladenöffnung ereignet. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen richtet sich der dringende Tatverdacht gegen den 54-jährigen Ehemann der Frau. Er soll sie an ihrem Arbeitsplatz im Untergeschoss des Einkaufszentrums aufgesucht, mit einem Messer angegriffen und anschließend angezündet haben.
Annäherungsverbot gegen Mann lag vor
Das Paar lebte bereits getrennt und gegen den Mann lag ein gerichtlich verhängtes Kontakt- und Annäherungsverbot vor. Dieses war nach einem Fall häuslicher Gewalt im Juni ausgesprochen worden. Zwar hatte der 54-Jährige gegen dieses Verbot Widerspruch eingelegt, doch laut Polizei gab es bis zum Tag des Angriffs keine Anhaltspunkte dafür, dass er gegen die Auflagen verstoßen würde.
Noch am Mittwoch – also nur einen Tag vor der Bluttat – war der Tatverdächtige in Begleitung der Polizei in der ehemals gemeinsamen Wohnung gewesen, um persönliche Gegenstände abzuholen. Dieser Termin verlief laut den Beamten ohne Zwischenfälle.
Tatverdächtiger flüchtet zunächt vom Tatort
Nach der Tat flüchtete der Mann zunächst vom Tatort. Die Polizei leitete sofort eine großangelegte Fahndung ein, bei der auch ein Hubschrauber im Einsatz war. Rund zwei Stunden nach dem Angriff konnte der Tatverdächtige in einem Waldstück bei Sillenbuch festgenommen werden.
Ein Haftrichter wies den 54-Jährigen bereits am vergangenen Freitag in Untersuchungshaft ein. Der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wegen versuchten Mordes wurde in Vollzug gesetzt.

