Bombenentschärfung auf der Waldau
: So sieht der Bombenkrater aus

Die 240 Kilogramm schwere Fliegerbombe auf der Waldau hinterlässt ein großes Loch ganz in der Nähe vom Fernsehturm. Fotos und Video vom Ort des Geschehens.
Von
Julika Wolf
Stuttgart
  • Die Bombe war aus dem Zweiten Weltkrieg.

    Lichtgut/Julian Rettig/Julian Rettig
  • Das Gebiet war großräumig abgesperrt.

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  • Nach der Explosion mussten Straßen gereinigt werden.

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  • Auch die Gleise wurden gesäubert.

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  • Die Einsatzkräfte bei der Straßenreinigung

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Es war eine schwere Geburt: Am Morgen noch war der Plan, die Fliegerbombe an der Haltestelle Ruhbank „einfach“ zu entschärfen. Am Mittag dann teilten Feuerwehr und Polizei Stuttgart mit, eine Entschärfung sei nicht möglich gewesen. Also müsse die Bombe kontrolliert gesprengt werden.

Doch auch das wollte nicht gleich gelingen. Erst nach der zweiten Sprengung konnten die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Entwarnung geben. Die 240 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist Geschichte. Was sie hinterlässt, sind ein paar genervte Sportler, die lange Zeit nicht in ihre Kletterhallen und auf ihre Fußballplätze auf der Waldau kamen – und ein großes Loch.

Auch der große Krater zeigt, viel Wumms die Bombe letztendlich hatte. Kein Wunder also, dass der Knall, mit dem die Bombe letztlich detoniert wurde, so manchem nichts ahnenden Stuttgarter einen riesigen Schreck einjagte. Und umso erstaunlicher, dass keiner der Bäume um die Detonation herum beschädigt wurde, wie die Polizei mitteilte.

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