Cannstatter Volksfest: Kindermenüs und Attraktionen: Tipps für Familien auf dem Wasen

Beim Familientag gibt es an allen Buden und Fahrgeschäften Vergünstigungen.
IMAGO/Arnulf Hettrich- Familientag auf dem Cannstatter Wasen: mittwochs mit reduzierten Preisen für alle Attraktionen.
- Kostenloses Familienprogramm am Info-Pavillon bei der Fruchtsäule, inkl. Stelzenläufer.
- Tipp: vorab Ausgabenlimit festlegen, manche Fahrgeschäfte bieten Mengenrabatt.
- Kinderattraktionen per interaktivem Wasen-Plan finden – neu sind „City Star“ und „Diablos Residenz“.
- Viele Festzelte mit Kindermenüs und Beschäftigungsmaterial; DRK-Kindersammelstelle und Wickelplätze.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Tag auf dem Cannstatter Wasen – darauf freuen sich Kinder mitunter das ganze Jahr. Manchen Eltern hingegen graut es eher davor: Menschenmassen, überdrehte Kinder, Quengeln an der Süßwarenbude. Und am Ende reißt das Ganze auch noch ein ziemlich großes Loch in den Geldbeutel.
Mit diesen Tipps gibt’s das familiäre Wasenvergnügen aber auch in entspannt und günstig.
Familientag auf dem Cannstatter Wasen
Mittwoch ist Familientag auf dem Cannstatter Volksfest. In diesem Jahr ist das am 30. September und 7. Oktober. Was heißt Familientag? An diesem Tag gibt es reduzierte Preise bei allen Attraktionen. Die einzelnen Fahrgeschäfte und Buden machen Aushänge, die über die Vergünstigungen informieren. Für Entertainment zwischendurch sorgt das kostenlose Familienprogramm am Info-Pavillon bei der Fruchtsäule. Unter anderem gibt es Stelzenläufer, Luftballon-Künstler, wer mag bekommt Glitzer-Tattoos oder darf am Glücksrad drehen.
Fotos mit dem Maskottchen
Maskottchen entwickeln häufig eine magische Anziehungskraft bei Kindern. Auch auf dem Volksfest haben die Kleinen die Gelegenheit sich mit dem offiziellen Maskottchen fotografieren zu lassen. Der Wasen-Hasi ist nachmittags an den Familientagen auf dem Cannstatter Wasen unterwegs – aber nur, wenn es nicht regnet.
Limit ausmachen
Viele Familien setzen darauf mit ihren Kindern vorab ein Limit auszumachen. Das kann entweder ein bestimmter Geldbetrag sein, den das Kind mit Süßem und Karussellfahrten auf den Kopf hauen darf. Oder es wird vorab festgelegt wie viele Runden mit den Fahrgeschäften gemacht und wie viele Süßigkeiten von Magenbrot bis gebrannten Mandeln konsumiert werden dürfen. So sind die Regeln von Anfang an klar und das Frustpotential vor Ort – hoffentlich – geringer. An manchen Fahrgeschäften gibt es außerdem Mengenrabatt.
Attraktionen für die ganz Kleinen
Damit man nicht über das Festgelände irren muss, lohnt es sich, vorab einen Blick auf den interaktiven Wasen-Plan zu werfen. Dort sind übersichtlich auch alle Kinder-Fahrgeschäfte zu sehen. Die ganz Kleinen freuen sich meist über die Kinder-Eisenbahn, die mit ihren Passagieren und Schaffnern ihre Runden dreht. Etwas Größere lenken selbst ihren Mini-Autoscooter im Kreis. Dazwischen kann sich die ganze Familie beim Enten-Angeln oder Büchsenwerfen ausprobieren – auch für diese Buden gilt: Lieber vorab ein Limit ausmachen, damit die Kleinen nicht so lange weiter machen möchten, bis die letzte Dose umgeworfen ist. Auf dem Plan gibt es auch die Laufgeschäfte zu entdecken – also alle Attraktionen, die sich nicht drehen und bewegen. Neu ist in diesem Jahr das Riesenrad „City Star“ und die Geisterbahn „Diablos Residenz“.
Verpflegung
Wer es ganz günstig haben möchte, nimmt natürlich fertig gepackte Vesperboxen mit zum Cannstatter Wasen. Wenn es an Buden und aus den Festzelten nach Pommes duftet, dürften die aber ziemlich schnell unbeliebt werden. Und gegen eine Verschnaufpause im mittags noch recht gemütlichen Festzelt haben die Eltern sicher auch nichts. Die meisten Festzelte bieten Gerichte für Kinder oder sogar Menüs an. Beim Göckelesmaier etwa gibt’s das Küken-Menü, bestehend aus Chicken Nuggets und Pommes, dazu Capri-Sun und zum Nachtisch ein Überraschungs-Ei (9,50 Euro). Am nächsten Tag gibt’s dann wieder Gemüse. In vielen Zelten werden außerdem Beschäftigungsmaterialien bereitgestellt, um die Wartezeit, bis das Essen serviert wird, zu verkürzen – oder die Wartezeit bis die Eltern ihren Mittagstisch (den gibt es auch in allen Zelten) endlich aufgemampft haben und es wieder raus ins Vergnügen geht.
Organisatorisches rund um den Wasen-Besuch
Für den Fall, das mal ein Kind aus den Augen gerät, ist auf dem Frühlingsfest eine Kindersammelstelle vom DRK eingerichtet. Dort können Kinder, die ihre Eltern verloren haben, abgegeben werden und werden so lange betreut, bis sie wieder abgeholt werden.
Wenn die, zumindest für die Eltern, etwas weniger dramatische Situation eintritt, dass das Lieblings-Kuscheltier verloren geht, ist das Wasen-Fundbüro eine gute Anlaufstelle. Das hat täglich bis dreißig Minuten nach Veranstaltungsende geöffnet.
Wer mit Wickel-Kindern unterwegs ist, kann in der DRK-Station und in der Toilettenanlage im Bereich des Krämermarktes Windeln wechseln.