Cannstatter Volksfest: Nach dem Wasen heiratet Festwirt Hans-Peter Grandl seine „Biggi“

Der Festwirt und seine langjährige Partnerin im Glück: Hans-Peter und Birgit Grandl sind nun ein Ehepaar.
/Engelhard1999 hat Hans-Peter Grandl den damaligen „Platzhirsch“ Walter Weitmann auf dem Cannstatter Wasen abgelöst und ist längst selbst zu einer Galionsfigur des Volksfestes geworden. Sein Zelt war beim Comeback nach der Corona-Pause fest in der Hand von jungen Besucherinnen und Besuchern, aber auch viele Promis sind in den Grandl-Logen gesehen worden. Der 64-jährige Festwirt, der als Begründer des Trachtentrends in Stuttgart gilt, will sich allmählich aus dem aktiven Geschäft zurückziehen. Zumindest beim Frühlingsfest 2023 wird er noch dabei sein. In diesem Herbst hat er seinen Nachfolger Marcel Benz vorgestellt und eingelernt. Dass ein neuer Abschnitt in seinem Leben beginnt, unterstreicht er nun auch privat.
In vielen Bereichen gilt der Festwirt als Vorreiter
Seit neun Jahren ist Hans-Peter Grandl mit Birgit „Biggi“ Bernhardt liiert, die nun auch den Nachnamen Grandl trägt. Die beiden haben noch gewartet, bis das Volksfest 2022 vorbei war, dann ging’s aufs Standesamt. Voll war’s im Festzelt, die Massen tanzten – für ihre Hochzeit kurz danach wünschten sich die beiden etwas Ruhe. „Wir haben im engsten Familienkreis wunderschön gefeiert, mit den Kindern und Enkeln“, berichtet Birgit Grandl unserer Redaktion. Ihr Hans-Peter strahlt dazu. Mit dem Abbau des Zeltes hat er noch zu tun, weshalb die Flitterwochen warten müssen. Aber eine gemeinsame Radtour des frisch vermählten Paars im goldenen Oktober ist drin.
Festwirt Grandl, der in vielen Bereichen als Vorreiter auf dem Wasen gilt, hat mit seinem Vorschlag, dass der erfahrene Caterer Marcel Benz als sein Nachfolger einsteigt, auch die Brauerei Hofbräu überzeugt. Seit Beginn des Geschäftsjahres 2022 gibt es beim Unternehmen Grandls Festbetriebe und Gastronomie eine Doppelspitze. Mit der Verteilung der Managementverantwortung auf zwei Schultern solle Raum „für Innovationen und strategisches Wachstum“ geschaffen werden, erklärten die beiden.
Seine Tochter und sein Sohn haben andere Pläne
In den nächsten Jahren will Hans-Peter Grandl operativ und beratend tätig sein. Seine Tochter Marina, die ins Unternehmen eingebunden war, ist in Elternzeit und will sich danach um die Familie kümmern. Sein Sohn Stefan hat sich anderweitig orientiert und arbeitet in einer Consultingfirma.