Eine Talkshow feiert Jubiläum
: "Wir stellen keine völlig doofen Fragen"

Die Sendung "SWR 1 Leute" von Stefan Siller und Wolfgang Heim ist 25 Jahre alt und beweist, dass Rundfunk kein Gedudel sein muss.
Von
Fragen von Josef-Otto Freundenreich
Stuttgart
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Der Sensible und der Kantige? Heim (vorne) und Siller lehnen solche Typisierungen ab.

Foto: Stoppel

Herr Heim, Herr Siller, wären Sie so freundlich und würden sich selbst anmoderieren.

Das treibt die Quote gewaltig nach oben.

Sie hätten doch sagen können: Moderatoren wie uns gibt es nur einmal.

Wir sind gerührt ob dieser Bescheidenheit. Warum sagen Sie nicht: Wir haben eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die es so im deutschen Radio nicht gibt.

Im Gegenteil. Ihrem Kollegen Heim wird nachgesagt, dass er sich wie ein Psychiater in die Seele seiner Gäste schleicht.

Der Kollege Siller gilt als der Kantigere.

Schön, dass Sie sich so gut verstehen. Das ist bei alten Ehepaaren nicht immer so.

Sie denken jetzt aber nicht an Helmut Kohl.

An wen erinnern Sie sich gern?

Da ist es doch eine Freude, wenn Nina Hoss zur Tür reinkommt.

Herr Siller, Sie wollen sich also zu Nina Hoss bekennen.

Sie finden das also in Ordnung, dass gequalmt und gesoffen wird, wenn nebendran ein Kind schläft?

Das kann man von Hannes Wader nicht behaupten.

Wir zitieren: "Keiner sang so hart und so böse. Keiner so zärtlich und weich. Lieder gegen Spießer und für die vielen, die keine Chance hatten."

Hören wir da eine leise Kritik am Dudelfunk heraus?

Wie hätten Sie's denn gerne?

Hat's schon Blumen vom Intendanten Boudgoust gegeben?

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