Einsatz in Zuffenhausen
: E-Roller auf Bahngleise gelegt

Ein Lokführer muss in der Nacht zum Montag scharf bremsen, weil ein großes Hindernis auf den Schienen liegt. Die Bundespolizei warnt vor derlei gefährlichen Taten.
Von
ceb
Stuttgart
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Ein Roller auf den Schienen hat einen Zug am Montag gefährdet.

dpa/Philipp von Ditfurth (Symbolbild)

Ein E-Scooter, der mitten auf den Gleisen lag, hat in der Nacht zum Montag bei Zuffenhausen einen Lokführer zur Schnellbremsung gezwungen. Die Bundespolizei vermutet, dass das Gefährt absichtlich dorthin gelegt worden war – und warnt vor Gefahren, die Gegenstände im Gleis für den Zugverkehr mit sich bringen.

Die Polizei warnt: Gefahr für Personen am Bahnsteig

Die Tatperson – eventuell waren es laut der Polizei auch mehrere – legte den Roller auf dem Streckenabschnitt zwischen Münster und Zuffenhausen auf die Schienen. Der Lokführer sah den Roller gegen 2.30 Uhr rechtzeitig, um bremsen zu können. Jedoch konnte er nicht mehr verhindern, dass sein Zug den Scooter erfasste, der komplett zerstört wurde, meldet die Bundespolizei. Das Ablegen von Gegenständen auf den Schienen wird als ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr eingestuft, die Polizei ermittelt. Und warnt: Derlei Hindernisse können Züge zum Entgleisen bringen oder schwer beschädigen. Zudem gefährde die Tatperson sich und andere, denn es können Teile auf den Bahnsteig geschleudert werden.

Zeugen, die zu dem Vorfall bei Zuffenhausen etwas sagen können, werden gebeten, sich unter Telefon 07 11/87 03 50 zu melden.

Im vergangenen Herbst hatte sich eine ganze Reihe ähnlicher Fälle im Kreis Ludwigsburg auf der Strecke zwischen Freiberg am Neckar und Ludwigsburg ereignet. unter anderem lagen damals ebenfalls E-Scooter auf den Gleisen, aber auch Pedelecs und Holzpaletten gefährdeten den Verkehr. Die Verursachenden wurden nicht gefunden.

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