EM 2024 auf dem Stuttgarter Schlossplatz: Einlass, Bargeld, Kontrollen: Was Besucher noch wissen müssen
Der Countdown für die EM 2024 läuft – auch auf dem Schlossplatz. Was müssen Fußballfreunde beachten, wenn sie heute auf der Fanzone das Eröffnungsspiel schauen möchten.
Die wichtigste Frage vorab: Wann sollte man spätestens da sein, um dabei zu sein?
Fest steht: Das Spiel Deutschland gegen Schottland beginnt um 21 Uhr. Doch klar ist auch: Wenn der Schlossplatz voll ist, wird niemand mehr eingelassen. Maximal 35 000 Menschen dürfen auf die Fanzone. Das wird am Einlass elektronisch gezählt. Wann es so weit ist, da will sich auch Jörg Klopfer von In.Stuttgart nicht festlegen. „Das Wetter ist gut. Wir gehen schon davon aus, dass es voll wird“, sagt er. Aber ob und wann dicht gemacht werden muss, lässt sich aufgrund fehlender Erfahrung nicht sagen. 2006 ist eben schon eine ganze Weile her. Wer die Situation im Blick haben will, kann sich über unseren Newsblog auf dem Laufenden halten.
Wie lange dauern die Einlasskontrolle?
Auch da will sich Klopfer auf keine Schätzung einlassen. „Das kommt darauf an, wie viele Besucher mit Rucksäcken kommen.“ Die muss man nämlich abgeben, das dauert länger. Auf die Fanzone dürfen nur Rucksäcke und Taschen im DIN A4-Format mitgenommen werden, etwa wie bei einem Stadionbesuch. Darin dürfen keine Glasflaschen enthalten sein. Erlaubt ist lediglich eine Plastikflasche mit Wasser mit maximale 0,5 Liter. Beim Eröffnungskonzert am Donnerstagabend ging es am Einlass aber relativ flott. Kaum jemand musste länger als eine Viertelstunde anstehen, vor allem an den beiden Seiteneingängen.
Kann man die Fanzone kurzzeitig verlassen?
Natürlich kann man jederzeit wieder gehen. Allerdings kommt man nur wieder hinein, wenn Platz ist. Einlassbändel oder ähnliches gibt es nicht. Anders als beim Eröffnungskonzert am Donnerstag wird aber auch kein Eintritt verlangt. Und eigentlich ist auf dem Gelände alles vorhanden, was man braucht: Toiletten, Verpflegungsstände und Rotes Kreuz.
Braucht man Bargeld zum Bezahlen?
Dass die Bierpreise etwas höher sind als sonst, liegt auf der Hand. Schließlich muss sich der Aufwand für die Gastronomen rechnen. Allerdings kommt man auch fast ganz ohne Bargeld durch. An so gut wie allen Ständen würde Kartenzahlung akzeptiert, sagt Klopfer. Allerdings gibt es zwei Ausnahmen. An den beiden Ständen links und rechts neben der hinteren Leinwand kann man nur mit Bargeld bezahlen.
Dürfen Kinder mitgebracht werden?
Grundsätzlich gilt das Jugendschutzgesetz. Das bedeutet, dass Kinder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten mit zum Public Viewing kommen dürfen. „Ob das für einen Sechsjährigen richtig ist, müssen die Eltern entscheiden“, sagt Klopfer. Kinderwagen sind aus Sicherheitsgründen verboten. Jugendliche ab 14 Jahren dürfen auch ohne Begleitung aufs Gelände, wenn das Spiel vor 22 Uhr endet und die Eltern es erlauben. Ab 16 Jahre ist dann erst um 24 Uhr Schluss.
Darf man auch im Schottentrikot auf das Gelände oder gibt es einen eigenen Gästeblock?
Im Fußballstadion werden die Heim- und Auswärtsfans strikt voneinander getrennt. Auf der Fanzone ist das nicht vorgesehen. 2006 war eine Trennung auch nie nötig gewesen. „Dass die Fans ganz unterschiedlicher Länder bunt durcheinander sitzen, ist ja gerade das Schöne“, sagt Klopfer. Und falls es doch Heißsporne gibt: Sicherheitspersonal ist am Ort.





















