Bürgerstiftung Stuttgart
: Essen für alle – für Porsche ist das Projekt Herzensangelegenheit

Das Unternehmen Porsche unterstützt vom ersten Tag an das Projekt „Supp_optimal – Essen für Alle“ der Bürgerstiftung Stuttgart und feiert dessen fünfjähriges Bestehen.
Von
Heidemarie A. Hechtel
Stuttgart
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  • Schauspieler Richy Müller (Mitte) war als Markenbotschafter für Porsche auch dabei.

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  • An diesem Samstag war vor der Kirche St. Maria beim ...

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  • Projekt „Supp_optimal – Essen für Alle“ alles ein wenig anders.

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  • Schauspieler Richy Müller war beim fünften Geburtstag dabei.

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  • Aus 200 Kilo Lebensmitteln sind 150 Essen zubereitet worden.

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So nobel geht es nicht immer zu, wenn die Bürgerstiftung Stuttgart Menschen in prekären Lebenssituationen mit einem warmen Mittagessen aus geretteten Lebensmitteln versorgt. Aber , alles ein bisschen anders: Die Gäste konnten sich nicht nur an langen Tischen niederlassen, um ihre Gemüsesuppe oder die liebevoll belegten Vesperbrote in Ruhe zu genießen, sie wurden auch zuvorkommend bedient. Ganz wie in der erstklassigen Gastronomie.

Und zwar von 25 Damen und Herren, die keineswegs aus dieser Branche stammen, sondern beim Autobauer Porsche arbeiten. Und außerdem von einem Mann, der von den meisten sofort als Tatort-Kommissar Thorsten Lannert erkannt wurde: Dem Schauspieler Richy Müller, hier in der Rolle als Markenbotschafter für Porsche. Denn es gab ein doppeltes Jubiläum zu feiern: Den fünften Geburtstag von „Supp_optimal“, und die Unterstützung dieses Projektes durch die Porsche AG vom ersten Tag an.

Richy Müller im Gespräch mit den Gästen.

Foto: LICHTGUT

Ehrenamtliches Engagement bei Porsche

„Es war der 13. August 2020“, präzisiert Veronica Sapena-Mas, die Leiterin der Förderprojekte bei Porsche. Da durfte auch der Geburtstagskuchen nicht fehlen: Ein Karottenkuchen mit dicker Sahnehaube in Form einer 5, den Sebastian Rudolph, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Nachhaltigkeit und Politik von Porsche Deutschland, zusammen mit Nicole Scholl vom Vorstand der Bürgerstiftung, anschnitt und verteilte.

„Die Unterstützung dieses Projektes ist an diesem Samstag war vor der Kirche St. Maria, einer von sieben Stationen in der Stadt von „Supp_optimal – Essen für Alle“für uns eine Herzensangelegenheit“, versichert Rudolph. Das gesellschaftliche Engagement sei fester Bestandteil der Unternehmenskultur, und gerade in der Zeit wirtschaftlicher Probleme seien Projekte und Menschen wichtig, die den Zusammenhalt stärken. Denn das Unternehmen leistet nicht nur finanzielle Unterstützung, es motiviert vor allem auch seine Mitarbeiter zum ehrenamtlichen Engagement: „Bereits tausend Kolleginnen und Kollegen aus der Belegschaft sind im Einsatz“, so Rudolph. „Jedes Ressort steht einmal am Wochenende für die Essensausgabe zur Verfügung, hier an der Kirche St. Maria waren wir schon 58 mal“, weiß Veronica Sapena-Mas ganz genau.

Anfänge in der Pandemie

„Wie sich die Porscheaner bei uns einsetzen, das geht längst und weit über ein reines Projektengagement hinaus“, versichert Projektleiter Philipp Morath von der Bürgerstiftung und zählt ihre Leistungen auf: „Sie bereiten die Essensausgaben vor, bauen Sitzgelegenheiten auf und natürlich auch wieder ab und nehmen sich Zeit für Gespräche mit den Gästen.“ Mittlerweile, so Morath, seien diese Helfer schon so integriert, dass sie mit auf den Markt gehen, um das nicht verkaufte Obst und Gemüse für die Fairteiler-Essen zu retten, um dann daraus die Mahlzeiten im Glas zuzubereiten.

So, wie es während der Pandemie begonnen wurde, als wegen des Shutdowns kein Essen mehr in Räumen ausgegeben werden konnte und Harry Pfau an seiner Bude an der Marienkirche gerettete Lebensmittel verteilte. Aus 200 Kilo Lebensmitteln, schätzt Morath, sind an diesem Samstag die 150 Essen zubereitet worden. Und für den Geburtstagskuchen waren auch genügend Karotten dabei.

„Man wird hier wieder geerdet“

Rudolph gibt Lob und Dank zurück: „Die Bürgerstiftung ist für uns ein toller Partner, wir freuen uns, ein Teil dieser Initiative zu sein.“ Denn das Engagement sei auch für die Kolleginnen und Kollegen ein positives Erlebnis. Das wird bestätigt, als Philipp Morath mit der Truppe den Einsatz resümiert: Oft ist davon die Rede, welchen persönlichen Gewinn dieses Engagement bringe, wie bereichernd Begegnungen und Gespräche mit den Gästen empfunden würden. „Sie haben trotz ihrer prekären Lebenssituation ihre Würde behalten“, hebt Grit Spielhagen hervor. „Man wird hier wieder geerdet“, stellt Yvonne Zondler fest, und ist dankbar dafür. Gerade, weil man es bei Porsche doch mit einem gewissen Luxus zu tun habe.

Richy Müller, für den nach eigenen Worten der Zusammenhalt in der Gesellschaft und die Stärkung von Benachteiligten von großer Bedeutung sind, berichtet von „so vielen schönen und bewegenden Geschichten“ und gesteht: „Mich rührt das.“ Die Bürgerstiftung und Porsche können auf diesen 1001. ehrenamtlichen Mitarbeiter sicher auch weiterhin zählen.

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