: Naziterror, Bunkerbau, Luftangriffe – Videos zeigen Stuttgarts Alltag im Krieg
Für „Stuttgart im Zweiten Weltkrieg“ gibt das Stadtarchiv eine einzigartige Sammlung von Filmen frei. Sie zeigen das Leben in Kriegszeiten, wenngleich mit Leerstellen. Warum sich das kein Stuttgarter entgehen lassen sollte.
„Stuttgart im Zweiten Weltkrieg“ zeigt Bilder von der Stadt vor und nach der Zerstörung, hier die Bunkerbaustelle am Marktplatz. In der Bildergalerie zeigen wir weitere Eindrücke aus den Filmen.
Stadtarchiv/Montage:Ruckaberle
In einer ehemaligen Gaststätte in der Seestraße war der „Judenladen“ untergebracht.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Stuttgarter Juden durften nur noch dort einkaufen.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
In den Filmen sieht man den Bunker- und Stollenbau.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Der Luftschutz war in dieser Zeit ein großes Thema.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Der Marienplatz als Großbaustelle – für einen Bunker
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Brandschutzübung in Vorbereitung auf die Luftangriffe
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Wenig später wurde hier Gemüse angebaut, um die Ernährungslage zu verbessern.
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Einkaufen im Krieg – das ging nur gegen Bezugsschein oder Kleiderkarte.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Szene aus einem Klamottengeschäft
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Im Dezember 1941 wurden Hunderte württembergische Juden deportiert. Ein Film zeigt, wie sie am Killesberg zusammengetrieben wurden.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Der Clip zeigt die Wahrheit auf verzerrte Weise. Statt das Leid der Deportation sehen die Zuschauer eine vermeintlich gute Versorgung der Juden.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Immer wieder geht es in den Filmen um Kinder – hier der Blick ins Infektionskrankenhaus auf dem Killesberg. Was nicht zu sehen ist: Wie einzelne Ärzte Kinder töteten.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Auch Kindergärten und Kinderheime sind in den Filmen zu sehen.