: Nie gesehene Bilder aus dem Krieg – exklusive Serie mit 14 Filmen
Das Videoprojekt „Stuttgart im Zweiten Weltkrieg“ zeigt die Stadt aus ganz neuen Blickwinkeln. Wir veröffentlichen historische Filmaufnahmen, die bislang nur im Stadtarchiv anzusehen waren.
Eine Ruinenlandschaft: Szene aus einem Film vom Stuttgart im Jahr 1944. Weitere Eindrücke aus den Filmen zeigt die Bildergalerie.
Stadtarchiv
In einer ehemaligen Gaststätte in der Seestraße war der „Judenladen“ untergebracht.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Stuttgarter Juden durften nur noch dort einkaufen.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
In den Filmen sieht man den Bunker- und Stollenbau.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Der Luftschutz war in dieser Zeit ein großes Thema.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Der Marienplatz als Großbaustelle – für einen Bunker
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Brandschutzübung in Vorbereitung auf die Luftangriffe
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Wenig später wurde hier Gemüse angebaut, um die Ernährungslage zu verbessern.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Einkaufen im Krieg – das ging nur gegen Bezugsschein oder Kleiderkarte.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Szene aus einem Klamottengeschäft
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Im Dezember 1941 wurden Hunderte württembergische Juden deportiert. Ein Film zeigt, wie sie am Killesberg zusammengetrieben wurden.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Der Clip zeigt die Wahrheit auf verzerrte Weise. Statt das Leid der Deportation sehen die Zuschauer eine vermeintlich gute Versorgung der Juden.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Immer wieder geht es in den Filmen um Kinder – hier der Blick ins Infektionskrankenhaus auf dem Killesberg. Was nicht zu sehen ist: Wie einzelne Ärzte Kinder töteten.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
Auch Kindergärten und Kinderheime sind in den Filmen zu sehen.
Stadtarchiv Stuttgart/Screenshot
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Dieses Projekt zeigt Stuttgart, wie die wenigsten es je gesehen haben: In bewegten Bildern, eine Stadt zwischen Luftalarm und Alltag, brutalem Naziregime und Ausflugsfahrt nach Degerloch – eben „Stuttgart im Zweiten Weltkrieg“.
Gemeinsam mit dem Stadtarchiv nutzt unsere Zeitung die bislang weitgehend unbekannten und unveröffentlichten Filme der „Kriegsfilmchronik“ für einen neuen Blick auf Stuttgart, wie es zwischen 1941 und 1944 war – oder in den Augen der nationalsozialistischen Machthaber sein sollte.
14 Filme insgesamt - 9 sind bereits erschienen
Aus diesem einzigartigen Bestand entstehen bis in den Juni hinein insgesamt 14 Filme.
Einführung: NS-Propaganda (bereits erschienen und hier anzuschauen)
Die „Kriegsfilmchronik“ enthält 58 Filme, gedreht vom Dokumentarfilmer Jean Lommen im Auftrag der Stadtverwaltung. Sie sollte das Leben der Stuttgarter und die Leistungen der Stadtverwaltung dokumentieren, eben eine gefilmte Chronik der Kriegsjahre, begonnen in Erwartung des „Endsiegs“.
Dass daraus nichts wurde, davon geben einige Filme dieses Bestands selbst Zeugnis ab. Sie zeigen die Zerstörungen nach den Luftangriffen des Jahres 1944. Wenig später hat man das Projekt abgebrochen, weil kein Filmmaterial mehr geliefert wurde.
Wo wir die Filme versammeln
Die Filme sammeln wir allesamt auf einer Themenseite. Woche für Woche erscheint ein neuer Clip, dazu weiterführende Texte. Wer ganz klassisch die Zeitung abonniert hat oder unsere Zeitung im E-Paper liest, kann die Videos erstmals auch dort aufrufen. Zu unserem E-Paper-Angebot geht es hier.
Zum Projekt „Stuttgart im Zweiten Weltkrieg“
Leserbeteiligung Wir freuen uns über Impulse und Ihre persönlichen Geschichten, die Sie uns gerne zusenden können. Per Mail unter: stadtgeschichte@stzn.de