Freizeit am Max-Eyth-See
: Bootshaus am Max-Eyth-See öffnet bald wieder

Die Stuttgarter Jugendhausgesellschaft freut sich: Der mehr als 50 Jahre alt Pfahlbau am Max-Eyth-See ist pünktlich zum Saisonbeginn wieder standfest und saniert. Bald wird Eröffnung gefeiert.
Von
Iris Frey
Stuttgart
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  • Das Bootshaus am Max-Eyth-See wird im Mai wieder eröffnet.

     
  • Das Bootshaus, das Peter Sonder mit Jugendlichen am Max-Eyth-See vor über 50 Jahren errichtet hat, hatte sich abgesenkt und musste nun saniert werden.

    Iris Frey
  • Ein Jahr hat es gedauert, bis die Genehmigungen komplett waren und mit der Sanierung des Bootshauses begonnen werden konnte.

    Iris Frey
  • Das Reetdach des Pfahlbaus wurde neu gedeckt.

    Iris Frey
  • Ein Blick auf die Baustelle am Bootshaus, dessen Fundamente nun mit Stahlbetonpfählen saniert wurden.

    Gerd Vöhringer
  • Die Arbeiten am Bootshaus sind nun abgeschlossen.

    Gerd Vöhringer
  • Schon von weitem war die Baustelle im Max-Eyth-See zu sehen.

    Iris Frey
  • So sieht das sanierte hölzerne Pfahlhaus jetzt aus.

    Gerd Vöhringer
  • Jetzt steht der Pfahlbau wieder aufrecht und der First wurde neu eingedeckt.

    Gerd Vöhringer
  • Der Name des Hauses, das 1971 gebaut wurde.

    Stuttgarter Jugendhausgesellschaft
  • Ein historisches Bild vom Pfahlbau von vor 50 Jahren.

    Stuttgarter Jugendhausgesellschaft
  • Und noch eine Ansicht des Bootshauses aus dem Jahr 2018.

    Stuttgarter Jugendhausgesellschaft
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Mehr als ein Jahr hat es gedauert, bis die Sanierungsarbeiten starten konnten, um den hölzernen Pfahlbau, den einst der Künstler Peter Sonder am Ufer des Max-Eyth-Sees zusammen mit Jugendlichen gebaut hat, wieder standfest zu machen. Jetzt hat es endlich geklappt. Darüber freut sich vor allem Clemens Kullmann von der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft. Ende Mai wird das Haus wieder eröffnet.

Fundamente sind saniert

Da sich die Stützpfeiler des Bootshauses am Max-Eyth-See abgesenkt hatten, mussten die Fundamente des Bootshauses saniert werden, um zu verhindern, dass das Gebäude zur Seite kippt. So wurden nun Stahlbohrpfähle verwendet, auf die ein geteilter Eichenstamm zur Fixierung der Rundholzpfosten aufgelegt wurde. Das Holzwerk wurde ergänzend verstärkt und wieder in seine Ausgangslage „gedrückt“. Mit den Baumaßnahmen konnte das Haus stabilisiert und dessen Verkehrssicherheit wieder gewährleistet werden. Zudem wurde das Reetdach erneuert.

An den Bauarbeiten waren den Angaben zufolge eine Rohbaufirma, regionale Zimmerleute und eine Spezialfirma für Reetdachdeckung beteiligt. Kullmann sagt, dass das professionelle Zusammenwirken der drei beteiligten Firmen zu einem reibungslosen Ablauf und einer optimalen Sanierungsleistung geführt habe. Der Gemeinderat hatte für die Sanierung des Bootshauses 290 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Haus mit Reetdach entstand 1971

Der imposante Bau mit seinem Reetdach entstand 1971 unter der Federführung von Holzbildhauer Peter Sonder (1931-2016). Der Künstler und Holzbildhauer leitete damals den Werkraum Münster, in dem er bereits vier Jahre zuvor mit einer Gruppe Jugendlicher aus einer alten, am Neckarufer gefällten Pappel das Einbaum-Auslegeboot mit dem Namen „Tigekadopemic“ gebaut hatte. Das Bootshaus wurde am 10. Juli 1971 eingeweiht und beherbergte zunächst weitere nach Südseevorbild gebaute Einbäume.

Heute ist das Gebäude eine beliebte Anlaufstelle für erlebnispädagogische Angebote der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft (stjg) auf dem Wasser. Das Bootshaus wird nun wieder in Betrieb genommen. Am 22. Mai findet von 15 bis 18 Uhr am Max-Eyth-See die offizielle Wiedereröffnung statt. „Jeder ist herzlich eingeladen, vorbeizukommen“, sagt Kullmann.

Größere Gruppen melden sich im Vorfeld per E-Mail an unter erlebnisparcours@stjg.de

Am 22. Mai gibt es verschiedene Aktionen am See

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