Galerie in Stuttgart
: 90 Jahre Kunsthöfle – diese Überraschungen fördert der runde Geburtstag zutage

Das Kunsthöfle in Bad Cannstatt zählt zu Stuttgarts ältesten Galerien. Bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung machte eine der am längsten mitwirkenden Künstlerinnen eine Entdeckung.
Von
Iris Frey
Stuttgart
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  • Margitta Siebert hat ein Bild von sich mit ihrem Sohn huckepack im Album der Galerie Kunsthöfle entdeckt.

    Iris Frey
  • Kunsthöfle-Vorsitzende Heike Renz hat zwei Alben aus dem Nachlass vom verstorbenen Ehrenvoristzenden Helge Bathelt dabei von Hermann Geiger und zur Jubiläumsausstellung mitgebracht.

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  • Elke Lang-Müller und Margitta Sieber von der Galerie Kunsthöfle blättern in den Alben.

     
  • Zu sehen sind die Anfänge mit der Freilichtgalerie in Bad Cannstatt. 1966 wurde das 30-jährige Bestehen mit einer Festschrift gefeiert.

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  • Und Zeitungsausschnitte und Berichte von den Anfängen der Galerie Kunsthöfle sind in den Alben zu sehen.

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  • Die Alben halten auch vielerlei künstlerische Überraschungen parat, wie Heike Renz zeigt.

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  • Eine Zeichnung vom ehemaligen Kunsthöfle Leiter Hermann Geiger im Album.

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  • Kunsthöfle-Vorsitzende Heike Renz eröffnet die Jubiläumsausstellung „Kunst trägt Zeit“ zu 90 Jahre Galerie Kunsthöfle.

     
  • Frank Eisele am Akkordeon sorgt eindrucksvoll für die festliche musikalische Stimmung bei der Vernissage im Amtsgericht Bad Cannstatt.

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  • Das Interesse an der Jubiläumsausstellung ist groß.

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  • Der zweite Vorsitzende Professor Frederick Bunsen (li.) und die Vorsitzende Heike Renz in der Jubiläumsausstellung im Amtsgericht Bad Cannstatt.

     
  • Langjährige Mitglieder der Galerie Kunsthöfle zeigen jeweils drei künstlerische Positionen zu unterschiedlichen Zeiten im Amtsgericht. Mit dabei Bilder von Eva Schwanitz, Ingeborg Mache, Doris Volz, Margitta Sieber, Roland Bentz, Mila Murasova, Helga Hägele und Elke Lang-Müller.

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  • Ralf Michael Fischer beschäftigte sich in der Laudatio mit dem Titel „Kunst trägt Zeit“ und stellte den Zusammenhang zu den ausgestellten Kunstwerken her.

     
  • Ralf Michael Fischer erklärte, wie Bilder Raum und Zeit darstellen und erfahrbar machen. Die Jubiläumsausstellung ist noch bis 16. Mai im Amtsgericht Bad Cannstatt zu sehen.

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„Kunst trägt Zeit“ lautet der Titel der neuen Ausstellung zum 90. Geburtstag der Galerie Kunsthöfle, die mit großem Besucherinteresse im Amtsgericht Bad Cannstatt gestartet ist. Mit dabei sind auch einige Urgesteine, die am längsten tätigen Künstlerinnen und Künstler. Darunter Margitta Sieber aus Ludwigsburg. Sie kannte noch den früheren Leiter des Kunsthöfle aus den 1970er Jahren, Hermann Geiger. Und die aktuelle Vorsitzende des Kunsthöfle, Heike Renz, brachte nun zum Jubiläum zwei Fotoalben von Hermann Geiger aus dem Nachlass des verstorbenen Ehren-Vorsitzenden Helge Bathelt mit.

Die 83-jährige Sieber blätterte in den Alben und erinnerte sich begeistert. Sie beschrieb Hermann Geiger als einen „tollen Künstler, der sehr humorvoll war“. Wie der Blick in die Alben zeigt, haben sie viel gemeinsam gezeichnet, jedes der Mitglieder hat etwas beigetragen. „Er hat mit uns Ausflüge gemacht.“ Und genau da entdeckt sie ein Bild von 1971. Bei einem Ausflug der Gruppe hat sie ihren Sohn im Tragesitz auf dem Rücken dabei.

Der Vorstand: Jutta Ueffing, Ralf Michael Fischer, Professor Frederick Bunsen, Heike Renz, Oliver Basel, Thomais Fortanier und Marina Ueffing (von links). Es fehlt: Auchter Ries.

Foto: Iris Frey

Viele Künstler sind seit Jahrzehnten beim Kunsthöfle dabei, welches 1936 als Freilichtgalerie von Hermann Metzger, Erich Schlenker und Eugen Mertz gegründet wurde. Nach Geigers Regie übernahm 1973 Willy Wiedmann die Leitung, danach Irene Schmid und ab 2010 Helge Bathelt. „Seit 2023 gibt es uns als Team“, sagte Heike Renz bei der Eröffnung. Generationen von Künstlern hätten hier gearbeitet, gedacht, gesucht und gefunden.

Künstlerische Positionen aus drei verschiedenen Zeiten

Die verschiedenen künstlerischen Positionen aus jeweils drei unterschiedlichen Zeiten der langjährigen Mitglieder sind jetzt in der Ausstellung im Amtsgericht zu sehen. Wie Bilder Raum und Zeit darstellen und erfahrbar machen, das beschrieb Laudator Ralf Michael Fischer. Für die treffenden musikalischen Elemente sorgten Frank Eiseles Akkordeonklänge in der Erinnerung, dass Kunst auch Chronik sein kann, wie etwa bei Hermann Metzger, dem malenden Chronisten von Cannstatt.

Die Ausstellung im Amtsgericht, Badstraße 23, ist noch bis 16. Mai zu sehen. Informationen unter: www.kunsthoefle.com

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