: Zwangsräumung in Stuttgart – „Keine Möglichkeit mehr, das abzuwenden“
Wenn der Gerichtsvollzieher klingelt, geht es um menschliche Schicksale. Oft erlebt Adrian Peschla Emotionen. In Stuttgart öffnet er eine Wohnung, deren Mieter als verschollen gilt.
Von
Andrea Jenewein und Julia Paasch (Video)
Stuttgart
Der Gerichtsvollzieher Adrian Peschla dokumentiert mit dem Handy in der zwangsgeräumten Wohnung in Stuttgart-Untertürkheim
Max Kovalenko
Der Gerichtsvollzieher Adrian Peschla klingelt an der Tür einer Wohnung in Stuttgart-Untertürkheim. Die Wohnung soll aufgrund von Mietschulden zwangsgeräumt werden.
Lichtgut/Max Kovalenko
Doch der Mieter ist nicht da. Nachdem die Tür geöffnet ist, zeigt sich das Ausmaß der Überforderung des Mieters.
Lichtgut/Max Kovalenko
Adrian Peschla dokumentiert den Zustand der Wohnung fotografisch . . .
Lichtgut/Max Kovalenko
. . . und macht sich Notizen.
Lichtgut/Max Kovalenko
Dafür muss er über Berge von Müll laufen.
Lichtgut/Max Kovalenko
Alle Zimmer zeigen das gleiche Maß an Vermüllung.
Lichtgut/Max Kovalenko
Der Mieter war schon lange nicht mehr zugegen.
Lichtgut/Max Kovalenko
Das zeigen auch die Spinnweben an der Decke.
Lichtgut/Max Kovalenko
ADer Briefkasten quillt schon lange über: Adrian Peschla im Gespräch mit dem Hausverwalter Marc Roller. Dieser ist erleichtert. Die verschlossene Wohnung hatte zuvor Probleme bereitet – der Schornsteinfeger kam nicht rein, es bestand Legionellengefahr.